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Fair Trade an unserer Schule

Als erstes möchten wir euch eine allgemeine Übersicht über Fair Trade geben.

Fair Trade verändert Handeln durch bessere Preise für Kleinbauernfamilien sowie bessere Arbeitsbedingungen für Beschäftigte in Entwicklungsländern, zum Beispiel in Afrika. Zurzeit profitieren rund 1,66 Millionen Bäuerinnen und Bauern sowie Beschäftigte auf Plantagen aus 75 Anbauländern von ihrer Beteiligung an Fair Trade. Das Fair Trade-Siegel kennzeichnet bestimmte Kriterien, die bei der Herstellung eingehalten werden.

Außerdem haben wir ein Interview mit Leonie geführt, die ein Mitglied des Undergroundkiosks ist.

Unsere erste Frage war, wie viele Mitglieder der Undergroundkiosk hat.
„8 Schüler und 2 Lehrer leiten das Projekt.“

„Welche Lehrer denn?“
„Frau Feldhoff Künstler und Frau Koberg leiten das Projekt.“

„Was wird dort eigentlich verkauft?“
„Schokolade, Orangen-Saft, Gummibärchen, Popcorns und unsere Schulhefte“, natürlich alles Fair!

„Wann kann man in den Undergroundkiosk gehen?“
„Die Öffnungszeiten sind am Montag in der 1. und 2. großen Pause und in der Mittagspause. Mittwochs macht der Undergroundkiosk ebenfalls in der 1. und 2. großen Pause auf. Der Undergroundkiosk ist im Schulkeller unter den Chemie- und Physikräumen.

Außerdem haben wir diese Frage gestellt:

„Wie kamst du darauf Mitglied des Undergroundkiosks zu werden?“
„Frau Koberg, hat im Bio-Kurs nachgefragt, ob jemand Lust hat und ich wollte es mir einfach mal anschauen und fand es sofort interessant. Ich bin mittlerweile seit Anfang der 8. Klasse Mitglied.“

„Wie wird man Mitglied?“
„Man muss einer der Lehrerinnen Bescheid geben, dass man Interesse hat und wird dann für die Pausen zugeteilt. Mitglieder sind erwünscht.“

Nun haben wir noch wichtige Termine für euch festgehalten.

Am 3.7 ist der Aktionstag, wo reichlich Geld für Straßenkinder in Rhuanda zusammenkommen soll. Außerdem war am 4. Juni und 5. Juni in beiden Pausen ein Verkauf der Produkte.

Nina, 9b und Laura-Marie, 9b

Kennenlernnachmittag

Am 25.06.2019 fand an der Realschule Grünstraße der Kennenlernnachmittag der neuen 5. Klassen statt. Im Eingangsbereich der RSG fanden sich ca. 160 Eltern und Schüler ein. Da am 17.06.2019 auf dem Auladach ein Feuer ausgebrochen war, wurde die Feier in den Eingangsbereich verlegt.

Um 15.00 Uhr sang der Schulchor unter Leitung von Frau Lingemann das Lied "Ein Traum wird war" aus dem Film Aladdin. Zusammen mit den neuen Fünftklässlern tanzte der Chor einen Line Dance. Die Erprobungsstufenleitung Frau Stecken stellte sich vor und las die Namen der verschiedenen Schüler für jede Klasse vor. Die Schülerinnen und Schüler gingen mit ihren Klassenleitungen  und Co-Klassenleitungen in ihre zukünftigen Klassenräume. Außerdem stellten sich die Paten den jeweiligen Klassen vor. Die Schülerinnen und Schüler machten sich  Namensschilder und bekamen alle einen Luftballon. Für den Start an der Realschule Grünstraße nach den Sommerferien gab es einen Elternbrief mit Informationen. Die Eltern wurden vom Förderverein mit Kaffee und Kuchen versorgt.

Frau Scholten informierte die Eltern der Schülerinnen und Schüler der iPad-Klassen. Am ersten Elternabend am 09.09.2019 findet eine weitere Beratung statt. Noch offene Fragen zur Anschaffung der schülereigenen Geräte können dann geklärt werden.

Nach dem Kennenlernnachmittag sahen sich die neuen Fünftklässler mit ihren Eltern die Schule an. Wir interviewten ein paar Schüler und fragten, wie sie die Schule und den Kennenlernnachmittag fanden.
"Die Schule ist ziemlich groß und hat viele coole Räume."
"Ich fand den Kennenlernnachmittag gut. Es war ziemlich aufregend."

Wir freuen uns schon auf die neuen Schülerinnen und Schüler der Realschule Grünstraße.

 

Kooperation zwischen
dem Unternehmen T&A SYSTEME und der Realschule Grünstraße

Durch die Vermittlung von Frau Gunhild Kison, Ansprechpartnerin der KSW - mittleres Ruhrgebiet für die Städte Hattingen und Witten wurde eine Kooperation zwischen dem Unternehmen T&A SYSTEME GmbH und der Realschule Grünstraße auf den Weg gebracht.



Am 13.06.2019 unterzeichneten Prokurist Christian Birck und Schulleiter Jürgen Ernst die Kooperationsvereinbarung im Rahmen einer kleinen Feierstunde, zu der auch Frau Kison, weitere Vertreter des Unternehmens, die Schulpflegschaft und die SV der Realschule geladen waren.

Das musikalische Rahmenprogramm wurde von der Schulband der Realschule unter Leitung von Frau Lingemann und Frau Eberhardt gestaltet.



Die Kooperation umfasst verschiedene Bausteine:

So war das Unternehmen T&A SYSTEME GmbH bereits auf der schuleigenen Berufsbildungsmesse im April vertreten und stellte sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler, die die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen nutzten.



Im Rahmen des dreiwöchigen Betriebspraktikums im 9. Jahrgang stellt das Unternehmen für die Schülerinnen und Schüler der Realschule Praktikumsplätze zur Verfügung.

Für die Schülerinnen und Schüler der WPI-Informatikkurse ist im 8. Jahrgang im Rahmen einer Unterrichtsreihe zu Netzwerktechnologien eine Besichtigung des Rechenzentrums des Unternehmens geplant.

Eine Präsentation der Schulwebsite wird von den Schülerinnen und Schülern des WPII-Kurses Schulwebsite im 9. Jahrgang vorbereitet und mit einer Präsentation der Website des Unternehmens verglichen, die auf einem anderen Content Management System basiert.

Das Unternehmen T&A SYSTEME begegnet den Schülerinnen und Schülern der Realschule Grünstraße also in verschiedenen Jahrgängen und in verschiedenen Projekten als Modell der Arbeitswelt.

Realschule Grünstraße wurde erneut als MINT-Schule rezertifiziert

Die Realschule Grünstraße wurde 2019 für weitere drei Jahre als MINT-Schule rezertifiziert. Die Urkunde wurde am 05.06.2019 in Düsseldorf von der Schulministerin Frau Gebauer und von Herrn Meder, dem Vorsitzenden des Bildungswerks der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft überreicht.

In ihrer Laudatio anlässlich der Übergabe der Urkunde wies Frau Dr. Hunecke von unternehmer nrw, der Landesvereinigung der Untenehmerverbände, darauf hin, dass es sehr beeindruckend sei, in welcher Art und Weise alle rezertifizierten Schulen das hohe Qualitätsniveau im MINT- Bereich gefestigt und auch weiter ausgebaut haben. Davon hat sich die Jury am 29.03.2019 beim Schulbesuch vor Ort und bei den Gesprächen mit Schulleitung, Lehrkräften und Schülerschaft überzeugt.


Besuch des Homepage Kurses der WAZ Redaktion

Der Homepage Kurs der Klasse 9 besuchte am 14.05. und 21.05.2019 mit seiner Lehrerin Frau Silz die WAZ-Redaktion. Der Kurs wurde in zwei Gruppen aufgeteilt mit jeweils vierzehn Schülern und Schülerinnen. Sabine Kruse gab ihnen Einblicke in die Zeitungsarbeit und beantwortete Ihnen jede Frage, die sie ihr gestellt haben.

Ein Besuch dauerte knapp eine Stunde von 11:30 Uhr bis 12:30 Uhr. Bei diesem Besuch bekamen die Homepage-Gestalter einen Einblick, wie die Profis der Lokalredaktion arbeiten und recherchieren. Ihnen wurde ebenso gezeigt, wie die Artikel, die man jeden Morgen sieht, erstellt werden.

Alex, 9c


Neue Lehrer an der RSG

Euch ist bestimmt schon aufgefallen, dass wir einige neue Lehrer an unserer Schule haben. Eine davon ist Gül Ulas, sie ist 29 Jahre alt und kommt aus Bochum. An unserer Schule unterrichtet sie Mathe in den Jahrgangsstufen 6 und 7.

Sie unterrichtet außerdem auch noch Türkisch. Bevor Frau Ulas an unsere Schule kam, war sie auf der Gesamtschule Bergerfeld in Gelsenkirchen.
Sie fand diese Stelle als Mathelehrerin online und bleibt nun bis zu den Sommerferien.

Aileen, 9b und Emily, 9b

Wie euch wahrscheinlich aufgefallen ist, haben wir einige neue Lehrer an der Schule, eine dieser Lehrer ist Frau Kolic. Sie unterrichtet in den Jahrgangsstufen 5- 10, in diesen unterrichtet sie Biologie, Spanisch und Englisch.
Bevor sie zu unserer Schule gekommen ist, unterrichtete sie an zwei weiteren. Sie ist über das Internet auf unsere Schule aufmerksam geworden, daraufhin bewarb sie sich.



Sie sagt, dass sie die Schule sehr mag und sonst nicht hier wäre. Frau Kolic bewunderte in ihrer Schulzeit einige Lehrer ihrer Schule, dadurch entschied sie sich, Lehrerin zu werden. Eine Wichtige Info noch: Auf dem Vertretungsplan ist ihr Kürzel KOL.
Wir bedanken uns für das Interview sehr bei Frau Kolic.

Alex, 9c und Efe, 9e


Unsere neue Lehrerin Frau Amann

Wie stellen euch hier unsere neue Vertretungslehrerin, die seit diesem Schuljahr bei uns unterrichtet, vor. Sie unterrichtet die Fächer Deutsch und evangelische Religion. Außerdem unterrichtet Frau Amann auch die “Seiteneinsteiger“ an unserer Schule. Sie studiert derzeit noch an der Dortmunder Technischen Universität, wo sie schon seit sechs Jahren ihr Studium absolviert. Daher unterrichtet sie auch nicht die volle Stundenanzahl und ist auch nicht an jedem Tag in der Schule auffindbar. Frau Amann kam an unsere Schule, als sie hier ihr Praxissemester im ersten Halbjahr absolvierte. Daraufhin wurde ihr eine Stelle an unserer Schule angeboten.

Wir haben Frau Amann interviewt und ihr folgende Fragen gestellt:
-Warum wollten Sie Lehrerin werden ?
Ich möchte den Schülern und Schülerinnen auf den richtigen Weg verhelfen und ihnen was beibringen.
-Warum haben Sie sich für diese Schulfächer entschieden?
Weil ich finde, dass Deutsch eine schöne Sprache ist und ich es wichtig finde, sie gut zu beherrschen. Der Religionsunterricht enthält viel Ethik und Moral. Ich finde, dass die Schüler und Schülerinnen diese Moral oft nicht haben.
-Was gefällt Ihnen am besten am Unterrichten?
Ich mag die Abwechslung in dem Unterricht und dass keine Stunde ist wie die andere. Man kann auch in der Stunde improvisieren.
-Was gefällt Ihnen am wenigsten?
Ich mag es nicht, wenn die Schüler Kaugummi kauen. Außerdem unmotivierte Schüler und Schülerinnen, da ich finde, dass der Unterricht dann Spaß macht, wenn man Präsenz zeigt.
Wir bedanken uns herzlich bei Frau Amann, die uns unsere Fragen netterweise beantwortet hat.

Neike und Lars


Kla
ssenfahrt der Jahrgangsstufe 10 in die Gedenkstätte Ravensbrück - Über die Be­deutung der unmittelbaren Begegnung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit

Ein Blick in den Lehrplan von Herrn Heilinger

Shoah und Wertevermittlung zusammen denken

Avraham Rocheli aus Israel, einer der Leiter des Deutsch-Israelischen Gewerkschaftsseminars im Jahre 2016, betont: "Der Klassenraum ist der Raum, um gegen Rassismus und für Demokratie anhand von Dilemmatasituationen zu unterrichten. Lehrer/innen tragen dazu bei, dass ihre Schüler/innen zu Bürger/innen erzogen werden." Demnach ist es von herausragender Bedeutung, dass Schüler/innen im schulischen Kontext eine Wertever­mittlung erfahren, die es ihnen ermöglicht, an politischen Prozessen zu partizipieren und für eine offene, freie und tolerante Gesellschaft einzustehen. Diese Werte können aber keine beliebigen Werte sein, zwischen denen man wählen kann (z.B.: ich bin für oder ge­gen Antisemitismus/Rassismus/Intoleranz…), und sie müssen sich im schulischen Mitein­ander wiederfinden lassen.

Die Auseinandersetzung mit der Shoah kann hierbei helfen, denn sie zeigt auf, was pas­sieren kann, wenn die eigenen Werte zu Hüllen ihrer selbst verkommen. Es empfiehlt sich, sich nicht nur das Ergebnis der Shoah vor Augen zu halten (6 Millionen ermordete Jüdin­nen und Juden), sondern auch den gesellschaftspolitischen Kontext jener Zeit, der erst zu dieser größten menschlichen Katastrophe führen konnte. Denn die Shoa stand nicht am Beginn der Verfolgung, sondern an ihrem Ende.

Welche Lehren können wir ziehen?

Die Losung, "dass Auschwitz nie wieder sei", lässt sich nur umsetzen, wenn uns bewusst ist, dass u.a. eine politische Kultur des Mitläufer/innentums eine solche Katastrophe erst möglich gemacht hat. Eine solche Kultur ist auch heute wieder spürbar. Dies fällt insbesondere auf, wenn man sich die aktuelle, zum Teil fremdenfeindliche Berichterstat­tung in den Medien, die Forderung der Politiker/innen nach Einschränkung bis Abschaf­fung des Asylrechts und die immer umfangreichere Ausmaße annehmende Artikulation von grotesken Forderungen („erneute Eröffnung von Konzentrationslagern“), die fälschli­cherweise von vielen als freie Meinungsäußerung verstanden wird, im Internet betrachtet. Wer die Lehren aus dem Holocaust verstanden hat, kann solchen Forderungen nicht zu­stimmen und nur seine Stimme lautstark dagegen erheben.

Welche Handlungen lassen sich ableiten?

Pädagogen/innen sind mit dafür verantwort­lich, dass Schüler/innen aus der Vergangen­heit den Schluss ableiten, dass es sich tagtäg­lich lohnt, für eine offene und tolerante Gesell­schaft zu kämpfen. Die Besichtigung von Konzentrationslagern oder gar Gespräche mit Zeitzeug/innen oder deren Verwandten sind hierbei hilfreich. Eine intensive Vorbereitung ist dabei unerlässlich. Sie verschafft allen Teilnehmenden Sicherheit und hilft dabei, das Gesehene und Gehörte besser zu verarbeiten und einzuordnen. Gleiches gilt für die Nachbereitung – die gesammelten Eindrücke müssen hinreichend verarbeitet werden.

Gerade in diesen so schwierigen politischen Zeiten sollten wir Pädagog/innen uns dieses Themas vermehrt wieder annehmen. Die Shoah kann nicht nur im Geschichts- und Politik- bzw. Sozialwissenschaftsunterricht, sondern auch im Kunst-, Sprach-, Religions-, Philoso­phie- und Musikunterricht vermittelt werden. Hierfür existieren genug didaktisch gut aufbe­reitete Materialien. Auch Marlis Tepe, Vorsitzende der GEW und mehrmalige Leiterin von GEW-Delegationen beim gemeinsamen Holocaust-Gedenken internationaler Bildungsge­werkschaften in Krakau und Auschwitz, plädiert für einen verstärkten Einsatz der Lehrkräf­te auf diesem Gebiet: "Insbesondere unsere Geschichte verpflichtet uns zur Humanität. Wir stellen uns der Aufgabe, jede Form von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intole­ranz zu ächten und zu bekämpfen."

Gedenkstätten als Orte des Lernens und Begreifens

Gedenkstätten sind immer auch Orte des Lernens und Begreifens. An den Orten der Ver­brechen stellt sich die Frage "Wie konnte es dazu kommen?" besonders eindringlich. Die Bereiche Gedenken - Mahnen - Forschen und Lernen sollen die Fahrt dabei inhaltlich tra­gen. Das Nie-Wieder setzt zum einen das Nie-Vergessen voraus, muss aber auch insofern in unsere Gegenwart hineinreichen, dass wir bereit sein müssen, jede Entwicklung, die eine Ausgrenzung beinhaltet, zu bekämpfen. Die Schüler in diesem Sinne zu sensibilisie­ren und stark zu machen, ist eines der Kernziele der Klassenfahrt und ist somit ein we­sentlicher Aspekt unserer Erziehungs- und Bildungsarbeit. Bedingt durch den mit der zeitli­chen Entfernung immer geringer werdenden persönlichen Bezug der Schüler zur NS-Zeit, halten wir es für sinnvoll, neben der kognitiven Annäherung an die Zeit auch das Einfühlen in Einzelschicksale zu ermöglichen, um durch diese Form der Empathie das Verständnis der Schüler für die historischen Entwicklungen zu fördern und so auch bis in die Gegen­wart zu wirken. Daher ist es wichtig, zu erkennen, dass Mitgefühl für die Opfer des Holo­caust nicht verordnet werden kann, sondern dass Gedenken eine Form von Offenheit und Empathie braucht und dass die reale Begegnung mit dem Ort somit die Voraussetzung ist, um den Erkenntnisprozess in Gang zu bringen.

Gesprächsrunden der Schülerinnen und Schüler mit Überlebenden vor Ort sind Highlights im Erleben von Geschichte. Es gilt, dieses Privileg zu nutzen, so lange dies noch möglich ist. Eine Klassenfahrt an diesen Ort soll Jugendliche für den Gedanken sensibilisieren, dass Erinnerungsarbeit zukunftsorientiert geleistet werden kann und muss. Das Sammeln von authentischen Erfahrungen "vor Ort" ist in zweierlei Hinsicht nachhaltig: Die Begegnung in einer Gedenkstätte bietet einen authentischen Raum für die ganz konkrete Auseinander­setzung mit Fragen einer gesellschaftlichen, "deutschen" Schuld und der persönlichen Verantwortung. Zum anderen lernen sich die Jugendlichen in Alltagskontexten kennen. Diese Form der Begegnung, gleichsam frei von historischen Emotionen, ermöglicht eine andere Art der Realisierung der politischen Mitverantwortung. Zudem eröffnet sich gerade für die "Nach-Wende-Kinder" eine besondere Chance des Zusammenwachsens innerhalb Europas. Die Jugendlichen machen persönliche Erfahrungen im respektvollen Umgang mit anderen Kulturen. Die Klassenfahrt an einen solchen Ort bietet vielschichtige und vielseiti­ge Kommunikationsmöglichkeiten und persönliche Begegnungen, die den Abbau von Vor­urteilen und Ausgrenzungen aller Art zum Ziel haben. Auch aus theologischer Sichtweise bietet sich die Möglichkeit, den Ort vor dem Hintergrund der Theodizee-Frage zu sehen. Schüler stellen immer wieder die Frage "Wo war Gott im Nationalsozialismus?" Von der Beantwortung dieser Frage, gerade auch heute, hängt damit auch unsere Möglichkeit ab, Schülern Perspektiven aufzuzeigen, die ihr weiteres Handeln beeinflussen.

Die Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück – ein Ort des Lebens und Lernens

Seit 2002 ist die Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück ein lebendiger Teil der pädagogischen Praxis im Rahmen der Gedenkstätte geworden. Das Team der Päd­agogischen Dienste hat Angebote entwickelt, die über den herkömmlichen Tages- bzw. Halbtagesbesuch einer Gedenkstätte mit Führung und Projektarbeit weit hinausgehen. Jugendherberge und Gedenkstätte bilden somit eine Einheit, die der pädagogischen Arbeit entgegenkommt.

Auf dem Weg der Realisierung gab es durchaus kritische Fragen, ob denn ausgerechnet die ehemaligen Aufseherinnen-Häuser, dann der Offiziere der sowjetischen Armee und de­ren Familien, der geeignete Ort für eine Jugendherberge und Internationale Jugendbegeg­nungsstätte seien. Doch die Praxis der vergangenen Jahre hat die meisten Skeptiker und Zweifler überzeugt. Trotzdem – so lehrt jeder Besuch mit anderen Schülerinnen und Schülern aufs Neue – wird diese Frage immer wieder diskutiert. Dabei ist der Gedanke, die Häuser mit Inhalten und Atmosphäre zu füllen, die sich markant von dem Ungeist des Nationalsozialismus unterscheiden, deutlich zu erkennen.

Beeindruckend ist die wachsende Zahl der wiederkehrenden Gruppen. Lehrerinnen und Lehrer, die mit dem Angebot der Jugendherberge und der Pädagogischen Dienste zufrie­den sind, kommen immer wieder gerne mit neuen Gruppen. Hier ist es für beide –Jugend­herberge und Pädagogische Dienste der Gedenkstätte – Bestätigung und Ansporn, die er­reichte Betreuungsqualität zuhalten und, wo möglich, noch zu steigern.

Seit der Eröffnung der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück hat sich das pädagogische Profil der Gedenkstätte stetig weiter entwickelt. Zu verschiedenen Formaten der Gedenkstättenführungen für den Tagesbesuch sind unterschiedliche Mehrtages-Ange­bote hinzugekommen, die von vielen Schulen – insbesondere natürlich aus den angren­zenden Bundesländern – genutzt werden. Dabei hat sich der Radius im Laufe der Jahre deutlich erweitert. Ein mehrtägiger Aufenthalt ‚lohnt sich’ nun auch für Besucher und Besu­cherinnen aus weiter entfernten Bundesländern. Der weite Weg wird aufgewogen durch die Möglichkeit zur intensiveren Arbeit. Für ‚Fernreisende’ besticht die relative Nähe zu Berlin.

2007 konnte ich im Rahmen einer Klassenfahrt mit einer 10. Klasse die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück besuchen. Dass sich für uns vor Ort die Möglichkeit ergab, mit einer Überlebenden ins Gespräch zu kommen, war für uns Lehrende, aber vor allem für die Schülerinnen und Schüler ein ganz besonderes „Erlebnis“, erfuhren wir doch aus erster Hand, aus unmittelbarer Erfahrung heraus erzählt, von den unvorstellbaren Schrecken und Gräueltaten des nationalsozialistischen Regimes.

Ich freue mich, dass ich im kommenden Schuljahr 2019/2020 bereits zum sechsten Mal die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück im Rahmen einer 10er-Klassenfahrt besuchen werde.

Es sei an dieser Stelle noch einmal betont, dass gerade für Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen, für die sich bis Ende der 1990er Jahre mit der Nähe zur damaligen Bundeshauptstadt Bonn die Möglich­keit eines Tagesausflugs in das politische Zentrum des Landes bot, hier außerdem die Chan­ce besteht, innerhalb einer Klassenfahrtswoche den Deutschen Bundestag – möglichst auf Einla­dung des Hattinger Wahlkreisabgeordneten - zu besuchen. Sicherlich - ein unbedingtes „Muss“ im Rahmen einer politisch-emanzipatorischen Erziehung.

Literatur:
- Meier, Melanie: Über die Aktualität von Gedenkstättenfahrten – Lehren über den Holocaust. In : nds, 01/2016, S. 31, Düsseldorf 2016.
- Wefing, Heinrich: 70 Jahre nach Auschwitz – Neues Erinnern. In: DIE ZEIT 05/2015, S. 57, Hamburg 2015.
- Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten (Hrsg.): 10 Jahre Jugendherberge Ravensbrück – Internationale Jugendbegegnungsstätte. S. 18 – 20. Oranienburg 2012.
- Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Kernlehrplan für die Realschule in Nordrhein-Westfalen – POLITIK. Düsseldorf 2011.
- https://www.gymnasium-neuruppin.de

 

ZP 10

Bald stehen wieder die zentralen Abschlussprüfungen der 10er an. Diese finden am 16.05., am 21.05. sowie am 23.05.2019 in der Schule statt.

Die erste Prüfung, die die 10er schreiben, ist Deutsch. Diese geht von 9:00 - 11:50 Uhr. Die nächste Prüfung ist Englisch, danach folgt Mathe, beide Prüfungen gehen jeweils von 9:00 - 11:10 Uhr. Wenn man an einem dieser Tage krank ist, muss man ein ärztliches Attest vorweisen. Außerdem gibt es nur einen Termin zum Nachschreiben, der ist circa 2-3 Wochen später.

Alle Schüler bereiten sich auf unterschiedliche Weise auf die Prüfungen vor. Auch die Gefühle sind gemischt, weil es ja für einige die längste Prüfung ihres Lebens ist. Am Prüfungstag findet vor der Prüfung kein Unterricht statt. Nach der Prüfung endet der Unterricht um 12:45 Uhr. Die Prüfungen werden bei dem jeweiligen Fachlehrer abgelegt. Bevor die Prüfung startet, sammeln die Lehrer alle Handys ein, die dann ins Sekretariat gebracht werden. Außerdem gibt es die Fluraufsicht, die darauf achtet, dass die Schüler sich nicht unterhalten, wenn sie zur Toilette gehen. Nach einer bestimmten Zeit lösen sich die Lehrer ab, die auf dem Flur aufpassen.

Die Prüfungsaufgaben sind bis kurz vor der Prüfung für Schüler und auch Lehrer unbekannt. Die Prüfungsaufgaben sind aber für alle Prüflinge gleich. Es gibt in Deutsch einen Teil zum Leseverstehen und zwei Wahlaufgaben, aus denen sich die Prüfungsteilnehmer einen aussuchen müssen.

Emily, 9b  und Aileen, 9b

RSG feiert den Welttag des Buches

Bereits am 23.04.2019 fand der diesjährige Welttag des Buches statt. Bereits vor Monaten wurden alle Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs bei der Stiftung Lesen angemeldet, um ein kostenloses Jugendbuch zu bekommen. In diesen Tagen war es dann soweit: Begleitet von ihren Deutschlehrern sowie jeweils von einem Mitglied unseres Schülerücherei-Teams (Alicia, Nicole, Wencke und Niclas) wurden in einer Hattinger Buchhandlung Gutscheine der Stiftung Lesen gegen das Jugendbuch "Der geheime Kontinent" eingetauscht. 

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

Bis bald in eurer Schülerbücherei (dienstags in der 1. und donnerstags in der 2. großen Pause geöffnet).

 

Unterrichtsthema Cybermobbing

Im Informatik-Unterricht hat sich die Klasse 8a mit dem Thema Cybermobbing auseinandergesetzt. Lara, Cecile, Esma und Azra haben dazu folgenden Film erstellt:


 

 

 

 

Der Känguru-Wettbewerb

Wer Spaß beim Umgang mit Zahlen und Rätseln hat, ist beim Känguru-Wettbewerb genau richtig.

Der Wettbewerb ist ein Mathematik-Wettkampf für über 60 Millionen TeilnehmerInnen in fast 80 Ländern weltweit. Er findet jährlich am 3. Donnerstag im März statt. Dieses Jahr wurde der Känguru-Wettbewerb am 21.03. durchgeführt. Es nahmen über 900.000 SchülerInnen aus mehr als 11.500 Schulen teil. Von den zahlreichen TeilnehmerInnen kamen 29 aus der Realschule Grünstraße.

Die TeilnehmerInnen haben insgesamt 75 Minuten Zeit, um die Aufgaben zu bearbeiten. Die Klassenstufen 5 und 6 bekommen maximal 24 Aufgaben und die Klassenstufen 7 bis 13 bekommen maximal 30 Aufgaben zum Lösen. Der Wettbewerb fand in allen teilnehmenden Ländern gleichzeitig statt. Für alle Teilnehmer gab es eine Belohnung in Form einer Urkunde mit der erreichten Punktzahl. Außerdem erhielt jeder einen Zauberwürfel zum Knobeln.

An jeder Schule in Deutschland gibt es einen ersten, zweiten und dritten Platz. Den sogenannten „Kängurusprung“ erreicht man, wenn man die größte Anzahl von aufeinanderfolgenden richtig gelösten Aufgaben hat. Derjenige erhielt ein T-Shirt. Die ersten, zweiten und dritten Preise werden auf die Klassenstufen verteilt.
An unserer Schule erreichte Lukas, 6b den Kängurusprung und Vanessa, 5a erreichte die höchste Punkzahl.

Mehr erfahren Sie/ihr auf den Internetseiten www.mathe-kaenguru.de und www.kaenguru.at . Viel Spaß beim Stöbern.

Katharina, 9d und Anna-Lena, 9d


Berufsinformationszentrum Bochum (BIZ)

Wer immer schon mal wissen wollte, welche Aufgaben und Zwecke das Berufsinformationszentrum hat und wie ein Unterrichtsgang dorthin aussieht, ist hier genau richtig.

Am Donnerstag, den 21. März 2019, waren die Klassen 9c und 9d im BIZ Bochum. Die Klassen reisten unabhängig voneinander von Hattingen aus ab. Mit der Bahn ging es dann bis zum Bochumer Hauptbahnhof, von dort aus war es nur noch ein kurzer Fußweg und man war am BIZ.

Dort angekommen meldeten die Klassenlehrer die Gruppen bei der Information an. Daraufhin kam Herr Keichel, der für unsere Schule zuständige Berufsberater des Arbeitsamts, nahm die Klassen mit und erklärte ihnen kurz, was das BIZ ist und zeigte ihnen, wie man an den Computern Informationen sammeln kann. Er zeigte ihnen, wo sie Informationen über Ausbildungsberufe herbekommen. Dazu noch, wo sie eine Selbsteinschätzung über ihre Stärken und Schwächen machen können und wie sie dadurch einen für sie passenden Beruf angezeigt bekommen.

Danach wurden die Schüler in den Computerraum geführt, wo sie sich einen Platz suchten und dann recherchierten. Die Zeit dafür wurde auf etwa eineinhalb Stunden angesetzt. Die Schreibtische waren ausgestattet mit Bildschirmen, Computern, Aluminiumtastaturen sowie mit einem Drucker, damit man sich auch die recherchierten Informationen ausdrucken konnte. Wenn man ein Problem hatte, konnte man die dort arbeitenden Mitarbeiter um Hilfe bitten.

Nach rund eineinhalb Stunden sollten die Schüler die Recherche beenden und ihren Platz aufgeräumt hinterlassen. Dann trafen sich die Klassen noch mal kurz mit Herrn Keichel und machten sich mit den Lehrern wieder auf den Rückweg zur Bahnstation. Schüler, die die Einverständniserklärung der Eltern den Lehrern vor dem Ausflug abgegeben hatten, durften früher aus der Bahn aussteigen oder direkt in Bochum bleiben.

Das Berufsinformationszentrum gibt es nicht nur in Bochum, sondern in ganz Deutschland. Es wird von der Agentur für Arbeit zur Verfügung gestellt und bietet einen umfassenden Beratungsbereich. Das Berufsinformationszentrum Bochum hat von Montag bis Mittwoch ab acht Uhr bis halb Vier nachmittags, donnerstags von acht bis 18 Uhr Nachmittags und Freitags von acht bis ein Uhr mittags geöffnet. Erreichbar ist es mit allen Verkehrsmitteln und liegt an der Universitätsstr. 66 in Bochum.

Einen Beratungstermin kann man telefonisch unter der Nummer 0234/3051213 ausmachen oder man schreibt eine E-Mail an:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Nico, 9d und David, 9d

RSG läuft durchˋs Parkhaus

Bei Sturm und Dauerregen blieben die Läufer der Realschule Grünstraße trotzdem trocken, denn Frau Tsiokas lief mit ihren Schülerinnen und Schülern durch´s Parkhaus. 7 Parkdecks rauf und wieder runter und das zweimal (eine Strecke von fast 3 km) musste jeder Staffelläufer am Freitag, den 15. März 2019 im Ruhrpark in Bochum beim UNEXPECTED RUN: Parkhaus-P6-Höhenlauf zurücklegen. Insgesamt gingen 5 Staffeln der RSG an den Start.

Die treuen Läufer Merit (10e) und Marc (10e), die mit Frau Tsiokas regelmäßig an Laufevents teilnehmen, bildeten mit ihr die Staffel RSG Runners. Aber auch drei Mädchen der Klasse 7a, Emily, Sarah und Theresa, stellten eine Staffel auf, die 7a Girl Power. Die anderen Staffeln der Realschule Grünstraße waren gemischt aus fast allen Jahrgängen. Elias (5c), Hagen (5a) und Maximilian (5c) liefen gemeinsam. Marcel (9d) - unser schnellster Läufer mit einer Zeit von 11,19 - und sein Bruder Dennis (9c) hatten Unterstützung von Antonia (7a). Damit auch Ben (7b) und Lennox (5a) antreten konnten, vervollständigte Frau Tsiokas diese Staffel und lief ein 2. Mal.

Es war für alle ein erfolgreicher Lauf mit ganz viel Spaß und guter Unterstützung auf der Fanseite durch mitgereiste Eltern. Die Läuferinnen und Läufer freuen sich wie immer auf´s nächste Laufevent.

Schulfest am 27.09.2019

Am 12.03.2019 fand um 19:00 Uhr in der Mensa das Vorbereitungstreffen für das Schulfest der Realschule Grünstraße statt, das von Frau Silz und Frau Stecken organisiert wurde. Teilnehmer dieses Treffens waren Eltern, Lehrer, aber auch Schüler. Die anwesenden Lehrkräfte waren Frau Silz, Frau Stecken, Herr Albrecht, Frau Mierau und Frau Nockemann. Ebenfalls anwesend waren sieben Schüler und Schülerinnen der Jahrgänge 6, 7, 8 und 9 und elf Elternteile.

Der Ablauf des Vorbereitungstreffens:
- Vorstellung verschiedener Bausteine und Ideen
- Bildung von Untergruppen (Wer möchte wo mithelfen?)
- Ideensammlung auf Flipcharts
- Terminabsprachen zu weiteren Planungstreffen
- Fasterplan (von Frau Nockemann organisiert)

Frau Weiher-van Bonn, eine Lehrerin der Realschule Grünstraße hat die Idee geäußert, den 60 jährigen Geburtstag der Realschule Grünstraße mit einer Projektwoche zu den letzten 60 Jahren zu verknüpfen. Außerdem kam von mehreren Seiten der Wunsch nach Projekttagen, an denen die Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer das Programm des Schulfests vorbereiten.

Der Zeitplan für das Schulfest am 27.09.2019:
- Das Schulfest wird in Projekten vorbereitet, so dass ein vielseitiges Programm entsteht.
- Am Freitag um 16 Uhr soll eine Feierstunde für die SV, das Kollegium, die Schulpflegschaft und geladene Gäste stattfinden.
- Um 17 Uhr beginnen die Präsentationen der Projekte und verschiedene Aktivitäten für die Familien der Schülerschaft und die Nachbarn der Realschule Grünstraße.
- Um 19 Uhr beginnt das Ehemaligentreffen. Zu dem besonderen Anlass, dass es die Realschule Grünstraße schon 60 Jahre gibt, sollen auch ehemaligen Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit haben mitzufeiern. Aber auch Nichtehemalige dürfen an diesem Treffen teilnehmen. Um 22 Uhr soll das Treffen enden. Die Ehemaligen, die gerne noch weiter feiern möchten, können dann gemeinsam den Abend in der Altstadt ausklingen lassen.

Als nächstes wurde abgefragt wer Interesse hat bei der Vorbereitung mitzuhelfen und es wurden Untergruppen gebildet, die in der Lehrerkonferenz am 19.03. noch durch weitere Lehrkräfte ergänzt werden. Die Teilnehmer dieser Gruppen planen im kleinen Kreis die Bereiche des Schulfestes. Dafür finden in den Kleingruppen Treffen statt.

Folgende Termine für die nächsten gemeinsamen Planungstreffen in der Mensa wurden bekanntgegeben:
Do 02.05.2019, 19 Uhr
Do 27.06.2019, 19Uhr
Di 03.09.2019, 19 Uhr

Frau Nockemann hat einen Fasterplan, ein Tool zum Organisieren von Events, eingerichtet. Dort können auf einer Pinnwand alle Nutzer ihre Ideen äußern. Außerdem können hier Termine besprochen und Aktivitäten bekannt gemacht werden.

Hier ist ein Film über das Vorbereitungstreffen, das um ca. 20:30 Uhr endete:




 

Marie, Joy, Olivia, 9a


RSG auf der Didacta

Was ist die Didacta?
Die „Didacta - die Bildungsmesse“ ist die größte Fachmesse in Europa für Lehrer/-innen, Erzieher/-innen, Trainer/-innen, Beschäftigte und Interessierte aus allen Bildungsbereichen. Diese Fachmesse findet jährlich statt. Dort wird etwas in den Bereichen vorschulische Erziehung und Grundschule, Schule und Hochschule, neue Technologien, berufliche Bildung und Qualifizierung, Ministerien, Institutionen und Organisationen gezeigt. Die Didacta meint: „ ... Bildung und Lernen begleitet uns das gesamte Leben. Umso wichtiger ist es, den Prozess der Bildung dort zu begleiten und zu fördern, wo er am deutlichsten stattfindet ... “

Wann fand die Didacta statt?
Die Didacta 2019 fand vom 19.-23. Februar täglich von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr statt.

Wo fand die Didacta statt?
Die Didacta fand auf dem Messegelände der Kölnmesse GmbH statt.

Wer war dabei?
Auf der Didacta waren zu einem Termin vier Schüler/-innen der Klasse 9a, bei einem weiteren Termin drei Schüler aus Klasse 10a. Als Begleitung kamen die Lehrerinnen Frau Ophaus und Frau Scholten mit.

Was haben wir vorbereitet?
Als Vorbereitung haben wir einen Trailer über unsere Schule erstellt. Dann haben wir ein Programm geplant und haben unsere Hefte und erstellte Filme gezeigt. Wir haben zum Schluss unsere Apps gezeigt und erklärt was, wir darauf machen, so haben wir zum Beispiel erklärt, wofür die App GoodNotes zu gebrauchen ist oder was man mit der App iMovie machen kann. Einige Tage vor der Messe wurden T-Shirts designed und diese wurden vom Förderverein gedruckt.

Warum waren wir auf der Didacta?
Wir waren auf der Didacta, da wir da den Unterricht mit dem iPad beschrieben haben und genauer gezeigt haben. Wir haben uns mit einem Apple TV verbunden und es wurde auf vier Bildschirmen gezeigt, was wir gemacht haben.

Was haben wir da gemacht?
Bei der Didacta haben wir den digitalisierten Unterricht an der Realschule Grünstraße gezeigt. Mit einem Headset haben wir eine Beamer-Präsentation gehalten. Trailer wurden gezeigt und Apps wurden vor Ort erklärt. Neben den Apps Pages, Numbers und SimpleMind haben wir auch Apps wie PocketSchool und unseren digitalen Vertretungsplan gezeigt. Vor Ort haben wir erklärt, was passiert, wenn ein Schüler oder ein Lehrer krank ist.

Welche Erfahrungen haben wir gesammelt?
Erfahrungen gab es viele zu sammeln, am Anfang war es aufregend, wie groß die Messe war. Danach haben wir gelernt deutlich zu reden und anderen Menschen iPad Unterricht zu zeigen. Auch weiter zu sprechen, obwohl man nicht weiß, was hinter einem geschieht, ist schwierig.

Wie kamen wir dahin und zurück?
Der Hin- und Rückweg war gut organisiert und es lief alles wie nach Plan. Mit der Bahn ging es los und anschließend weiter mit einem Bus. Auf dem Rückweg genau anders rum.

Wer hat die Verpflegung übernommen?
Der Förderverein hat durch seine Unterstützung für das leibliche Wohl der Schüler und Lehrer gesorgt. Dafür wollen wir uns alle nochmal herzlich bedanken.

Lisa und Joy, 9a


Programmieren ist ein kreativer Prozess

Der MINT-Kurs Informatik im 7. Jahrgang arbeitet mit dem Mikrocontroller Calliope mini. Das ist ein kleiner Computer mit einem Display aus 25 LEDs, verschiedenen Sensoren, einem USB-Anschluss und zwei Anschlüssen für externe Geräte wie zum Beispiel Lautsprecher oder ein Mikrofon.


Jeder Computer braucht eindeutige Anweisungen, die er wie in einem Rezept Schritt für Schritt abarbeitet. Ein solches „Rezept“ wird in der Informatik „Algorithmus“ genannt. Die Zutaten für den Algorithmus bestehen aus Befehlen. Da der Computer die menschliche Sprache nicht versteht, braucht man eine Übersetzungshilfe, eine Programmiersprache. In der Programmieroberfläche Open Roberta Lab (https://lab.open-roberta.org) arbeiten die Schülerinnen und Schüler im MINT-Kurs 7 mit der Programmiersprache NEPO. Beim Programmieren geht es um kreative Lösungswege. Die Schülerinnen und Schüler können hier selbstständig arbeiten, die Vorteile von Teamarbeit erkennen und durch Ausprobieren, Umdenken und wieder Ausprobieren in kleinen Schritten auch komplexere Probleme lösen.

Das Arbeiten mit Tönen und den LEDs begeistert die MINT-Schülerinnen und MINT-Schüler ganz besonders.

Interview mit Frau Scholten über den iPad-Unterricht

Wir haben mit der Lehrerin Frau Scholten über den Unterricht mit dem iPad gesprochen:

- Warum haben Sie eine iPad-Klasse übernommen?
"Ich arbeite gerne mit dem iPad, weil ich es praktisch finde."

- Was machen Sie mit Ihrem iPad im Unterricht?
"Ich nutze das iPad als Tafel, kommuniziere mit meinen Schülern und verschicke Arbeitsblätter, da das Papier spart."

- Was machen Ihre Schülerinnen und Schüler im Unterricht am iPad?
"Wir nutzen die Bücher, die auf dem iPad gespeichert sind, recherchieren, erstellen Steckbriefe und Präsentationen, schreiben Texte, erstellen Diagramme, MindMaps und Erklärvideos und nutzen das iPad als Taschenrechner."

- Welche Vorteile sehen Sie an dem Unterricht mit dem iPad?
"Die Schüler sind viel interessierter. Ich kann meine Schüler sehen, wenn ich etwas anschreibe, so ist der Unterricht leiser. Die Schüler müssen weniger tragen, was gesunder für den Rücken ist. Ich kann alle Tafelbilder zuhause vorbereiten, dann ist mehr Zeit zum Lernen im Unterricht und die Schüler lernen durch den Umgang mit dem iPad viel für ihr späteres Berufsleben."

- Macht Ihnen der Unterricht mit dem iPad Spaß?
"Ja sehr viel."

- Danke für Ihre Antworten und die Zeit, die Sie sich für uns genommen haben.
"Gerne!"

Hier ist ein Film über den Unterricht mit dem iPad an der Realschule Grünstraße:

 

 

 

Wer testen will, wie gut er sich mit dem iPad auskennt, kann hier ein kleines Quiz machen: https://learningapps.org/watch?v=p6bme9m9318

Marie, Joy, Olivia, 9a

Interessiert es Sie, was auf der Wiese hinter den Pavillons geplant ist?

Hier erfahren Sie mehr:
Mitglieder der Homepage-AG interviewten zu diesem Thema Herrn Ernst, Schulleiter der Realschule Grünstraße Hattingen und Frau Nockemann, Lehrerin der Realschule Grünstraße Hattingen und Ansprechpartnerin zu den Planungen.

Hinter den Pavillons der Realschule Grünstraße befindet sich auf städtischem Gelände eine große Wiese, die seit Jahren nicht genutzt wird. Eine Integration des Platzes in das Gelände der Realschule ist nicht möglich. Nun endlich plant die Stadt Hattingen eine Nutzung des Geländes als Park mit Spielplatz.



Frau Nockemann äußerte die Ansicht, dass die Schülerinnen und Schüler der Realschule Grünstraße in die Pflege des Geländes einbezogen werden sollten. Hattingen hält nicht wenige Spielplätze vor. Viele dieser Plätze sind verschmutzt oder beschädigt bzw. demoliert. Daher wäre es sinnvoll, wenn die Schülerinnen und Schüler der unmittelbar an den Platz angrenzenden Schule an der Gestaltung und Instandhaltung mitwirken. Dann sind sie für den Platz mit verantwortlich und treten nicht selbst als „Zerstörer“ auf. Auch ist erwiesen, dass Spielplätze, bei denen Beschädigungen sofort erkannt und behoben werden, weniger zerstört werden als verwahrloste Plätze.

Darüber hinaus gibt es eine Kooperation mit dem Naturschutzbund, NABU, dessen Ortsgruppe in Hattingen sehr aktiv ist. Dieser hilft in Bezug auf die Bepflanzung des Parks mit Rat, Hilfe und Know How. Eventuell können die Schülerinnen und Schüler so für eine Mitarbeit im NABU gewonnen werden.



Wie sollen Park und Spielplatz aussehen?
Für den Spielplatz sind unter anderem Sandkästen, Weidentunnel und Bäume mit Slackline geplant. Die Nutzung soll nachhaltig, umweltschonend und naturnah erfolgen. Für den Park ist die Pflanzung dreier Apfelbäume geplant, die von einem Kreis von Blumen umgeben sind. Die Fläche darf von den Menschen aus der Nachbarschaft oder von den Schülerinnen und Schülern gärtnerisch genutzt werden: Urban Gardening in Hattingen!
Die Arbeiten haben schon begonnen, im Laufe des Jahres 2019 sollen Park und Spielplatz fertiggestellt sein.

Lucca, 9e

Ein Licht bei der Nacht

Die Erdkundelehrer der Realschule Grünstraße unterstützen die Aktion "Ein Licht bei der Nacht zum Abschied" (https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/licht-bei-der-nacht-100.html) des WDR.
Schülerinnen und Schüler der Realschule werden in dieser Woche Lichter ausschneiden und diese an die Bürgerinnen und Bürger der Südstadt verteilen, damit diese dann in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in den Fenstern erleuchtet erscheinen.

Realschülerinnen und Realschüler erinnern an Giftgasopfer

Schülerinnen und Schüler des Ev. Religionskurses von Herrn Sedat beteiligen sich am zentralen Gottesdienst zum Volkstrauertag am 18.11.2018 um 10 Uhr in der Sankt-Georgs-Kirche.
Für jeden Soldaten, der am 10. November 1914 bei einem Giftgasanschlag ums Leben gekommen ist, wurde im Mittelgang der Kirche eine Mohnblume aufgestellt.



Foto: Holger Grosz

 

Feierstunde zur Schulpartnerschaft Ruanda

Am 31.10.2018 wurde die Schulpartnerschaft zwischen der Groupe Scolaire Cyabagarura in Musanze/Ruanda und der Realschule Grünstraße in Hattingen in einer Feierstunde mit vielen Gästen u.a. Hattingens Bürgermeister Glaser, der Superintendentin Frau Holtz, der Wittener Lehrerin Frau Teuchert und Pfarrer Karangwa aus Dortmund/Ruanda offiziell besiegelt.

Zustande gekommen ist diese Schulpartnerschaft durch Vermittlung des evangeischen Kirchenkreises Hattingen/Witten. Frau Nockemann als Initiatorin fand schnell Zustimmung und Unterstützung durch die Lehrerkonferenz, die Schulpflegschaft und mehrere Schülergruppen.

Die Groupe Scolaire Cyabagarura ist eine Schule mit 650 Schülerinnen und Schülern für die Klassen 7-12, die zwischen einem sprachlichen Schwerpunkt und dem Schwerpunkt Mathematik/Wirtschaft/Erdkunde wählen können. Da die Schule über einen Laptopraum verfügt, sind die Voraussetzungen für eine schnelle Kommunikation auf digitalem Weg gegeben.

Ziel ist es eine Partnerschaft auf Augenhöhe zu leben, die auf Interesse und Offenheit beruht. Fragen des Umweltschultzes, der Gleichberechtigung von Mann und Frau und der Mehrsprachigkeit sind mögiche Themen für einen Austausch.

 

RSG läuft auch im Dunkeln

An Halloween fand am Kemnader Stausee der Wittener Abendlauf statt. Auch bei diesem Event trat Frau Tsiokas trotz Kälte und Dunkelheit mit 2 ihrer Schülerinnen und Schüler an. Merit und Marc aus der Klasse 10e, die auch schon am Hüttenlauf erfolgreich teilgenommen haben, stellten sich wieder der Herausforderung. Merit lief die 5 km-Strecke in 29,38 min und Marc konnte seine eigene Bestzeit mit einer Zeit von 25,21 min unterbieten. Auch Frau Tsiokas gelang es ihren persönlichen Rekord mit 48,56 Minuten auf 10 km aufzustellen und kam als 5. in ihrer Altersklasse ins Ziel.



Schnupperuni Informatik

Ayse, 10d berichtet von der Schnupperuni Informatik für Schülerinnen an der TU Dortmund, an der sie in den Herbstferien 2018 teilgenommen hat:



Am ersten Tag wurden wir von einigen Studentinnen und Professoren begrüßt und wir erhielten Informationen zum Informatik-Studium. Anschließend haben wir eine Aufgabe bekommen, die wir in Gruppen lösen sollten. Wir sollten einen Turm aus maximal 100 Karteikarten so bauen, dass er möglichst nicht umfällt, wenn man ihn vor einen Ventilator stellt. Unser einziges Hilfsmittel war eine Schere. Danach haben wir eine Campusführung bekommen und wir haben uns den größten Hörsaal auf dem Campus angeschaut und die vielen verschiedenen Fakultäten. Nach dem Mittagessen in der Mensa haben wir uns eine Schnuppervorlesung zum Thema Künstliche Intelligenz im Alltag angehört.

Am zweiten Tag haben wir Informationen über die verschiedenen Studentenwohnheime in Dortmund erhalten. Studenten haben über ihre eigenen Erfahrungen berichtet. Dann gingen wir zu den Workshops. Ich hatte mich für den Workshop Einführung in die Arduino-Plattform angemeldet. Arduino ist eine Physical-Computing-Plattform, die aus Soft- und Hardware besteht. Wir haben Arbeitsblätter mit Aufgaben bekommen und sollten eine LED zum Blinken bringen und einen Taster einbauen. Nach der Mittagspause sind wir in eine Vorlesung für Studierende im ersten Semester zur Einführung in die Programmierung gegangen. Ich fand die Vorlesung sehr interessant und habe bis auf einige der Fachbegriffe vieles verstanden. Bei der Vorlesung habe ich auch bemerkt, wie wenig Frauen es gab, was ich sehr schade finde. Deswegen gibt es ja auch die Schnupperuni, um mehr Frauen für die Informatik zu begeistern. Anschließend haben wir noch eine Schnuppervorlesung zu Eingebetteten Systemen angehört und konnten zum Schluss den Studenten Fragen zum Informatik-Studium stellen.

Am dritten Tag ging es los mit einem Vortrag zu den Unterschieden zwischen Schule und Studium. Das war sehr interessant, da man im Studium einfach viel selbstständiger ist als in der Schule. Weiter ging es mit einer Schnuppervorlesung „Vom Muster zum Programm – reguläre Ausdrücke und Automaten“. Nach der Mittagspause haben wir eine weitere Schnuppervorlesung zu Algorithmen gehört, die „Auf den Traumprinz warten oder selber suchen?“ hieß. Danach ging es wieder zu verschiedenen Workshops. Mein Workshop hieß „Von Schlangen und Himbeerkuchen: Programmieren in der Welt von Minecraft“. Dieser Workshop hat mir sehr gefallen. Wir haben dort mit Python programmiert. Als erstes haben wir etwas in Minecraft programmiert. Danach haben wir in einem Programm die Lücken im Code ausgefüllt. Wir sollten eine Steuerung für ein Raumschiff einbauen und Asteroiden zerstören.

Am Donnerstag ging es los mit einem Kurzvortrag zu Finanzen und Stipendien. Danach weiter mit den Workshops. Ich war beim Workshop Genomassemblierung. Dort haben wir uns eine Präsentation zur Bio-Informatik angehört. Nach dem Workshop hatten wir eine Mittagspause und anschließend haben wir die Vorlesung „Darstellung, Verarbeitung und Erwerb von Wissen“ angehört. In einem Vortrag wurden wir darüber informiert, in welchen verschieden Bereichen man als Informatik-Studentin arbeiten kann. Zum Schluss gab es einen Wettbewerb mit Fragen zur Uni, zu dem wir in Dreier-Teams eingeteilt wurden.

Der letzte Tag ging mit einem Kurzvortrag zu Studienplänen der Informatik-Studiengänge los. Das war ein interessanter Vortrag, da wir dort gesehen haben, was für verschiedene Fächer man im Studium hat. Danach hatten wir unseren letzten Workshop. Diesmal war ich beim Roboterfußball. Die Uni macht bei Roboterfußball-Wettkämpfen mit. Wir haben uns ein Video angesehen von einem Roboter, der Fußball spielt und haben uns auch die Roboter in echt angesehen. Alle Roboter haben Namen von verschiedenen Marvel Charakteren, was mir sehr gefallen hat. Außerdem haben wir darüber geredet, welche Programmiersprache benutzt wird und welche Regeln es beim Roboterfußball gibt. Nach dem Workshop hatten wir eine Mittagspause und anschließend war die Preisverleihung von dem Wettbewerb am Tag davor. Mein Team hat leider nicht gewonnen. Zum Schluss haben wir nochmal mit den Studentinnen über das Studium geredet und eine Teilnahmebescheinigung und ein Geschenk bekommen. Mir hat die Schnupperuni sehr gefallen, da wir verschiedene Einblicke in die Informatik und ins Studium bekommen haben und ich würde dort auch nochmal teilnehmen.

Die Schulhomepage

Die Schulhomepage wird von Frau Stecken und dem 9er Kurs Homepage-Informatik in Zusammenarbeit mit Frau Silz und dem 9er Kurs Homepage-Texte und Fotos betrieben. Der Homepage-Informatik Kurs wird von Frau Stecken geleitet, wo die Schüler lernen, wie die Homepage zustande kommt und wie man sie bearbeitet, z.B. das Layout oder den Aufbau. Durch den Kurs sind die Schüler an der Bearbeitung beteiligt und können selbst Texte schreiben bzw. Ideen einbringen. Außerdem lernen sie dort die Sprache (HTML) und einfachere Systeme zu verstehen. Mit dem neuen Kurs will die Schulleitung erreichen, dass die Schulhomepage nicht nur für die Schüler der RSG informativ ist, sondern auch für zukünftige oder ehemalige Schüler und auch für die Eltern. Zudem möchte der Kurs erreichen, dass die Homepage immer aktuell bleibt. Der Kurs findet im 9. Schuljahr ein Jahr lang statt und das 2 Stunden pro Woche.

Ben und Lars, 9d

Zurück in die Vergangenheit

Unser Motto: früher gegen heute!

Wenn du schon immer mal wissen wolltest, wie es früher auf unserer Schule war, dann bist du hier genau richtig. In diesem Artikel erfährst du, was sich in der Zeit von 1952 bis 2018 geändert hat. Die Infos haben wir durch Interviews mit ehemaligen Schülern der Realschule Grünstraße erfahren. Aber auch unsere Lehrer haben wir befragt.

Wir haben z.B. erfahren, dass es die Mensa erst seit 2011 gibt. Auch das Neubau-Gebäude stand nicht immer da. Früher standen dort Pavillons. Die Streitschlichtung gibt es schon sehr lange. Insgesamt über 12 Jahre. Die Übermittagsbetreuung ist seit 2009 an unserer Schule. Außerdem hatte unsere Schule früher eine eigene Schwimmhalle, die aus Kostengründen ca. 1993 stillgelegt wurde.

Darüber hinaus mussten die Schülerinnen und Schüler früher ab der 7. Klasse eine AG wählen, die dann in der 7. und 8. Unterrichtsstunde stattfand. D.h. früher gab es noch keinen regelmäßigen Nachmittagsunterricht.

Letztes Jahr wurde das Fach WP2 eingeführt. Dazu gehören Homepage – Texte und Fotos, Homepage – Informatik, Spanisch, Berufsorientierung und Hauswirtschaft. Auch auf dem Schulhof gibt es viele neue Sitzmöglichkeiten, wie z.B. die von uns getaufte ,,Sonnenbank“.

Wie man sieht hat sich in den Jahren einiges verändert, aber wie sieht es mit unseren Lehrern aus? Wer ist gegangen, wer ist geblieben? Natürlich können wir nicht alle aufzählen, aber wir wissen, dass Frau Herzog und Herr Albrecht schon sehr lange an unserer Schule als Lehrer tätig sind.
Wir hoffen, ihr habt jetzt genauere Vorstellungen, wie es früher an unserer Schule war.

Nils, Katharina, Anna-Lena, Jonas, Malin, 9d

Unser Hausmeister Herr Weilandt

Der Hausmeister ist heute Dienstleister für die Gebäudenutzer und zugleich Fachmann des Gebaüdemanagements vor Ort. Seine Kompetenzen sind ein wichtiger Baustein für eine gute Gebäudewirtschaft, ohne ihn würde vieles nicht laufen. Herr Weilandt wurde vor mehr als 20 Jahren von der Stadt Hattingen als Hausmeister unserer Schule beauftragt.

Zu seinen Aufgaben gehören die Kontrolle des Gesamtzustandes, die Überwachung der Hausordnung und unter anderem ist darauf zu achten, dass im Treppenhaus, in den Kellergängen und auf anderen Gemeinschaftsflächen keine Gegenstände abgestellt werden. Für die Müllentsorgung, die Bedienung der Heizungsanlage, die haustechnischen Einrichtungen und für den Schulkiosk ist er ebenfalls zuständig.

Morgens zwischen sechs und sieben Uhr fängt er an zu arbeiten und ist um spätestens siebzehn Uhr fertig. Viele denken, dass er zur selben Zeit wie die Schülerinnen und Schüler Ferien hat, dies stimmt aber nicht. Er hat 30 Tage Urlaub, diese kann er in den Ferien nehmen. In den Ferien kontrolliert er die Schule und öffnet die Türen für die Handwerker, die Probleme in den Ferien beheben, da es in der Schulzeit den Unterricht stören würde. Er ist sehr freundlich und hilfsbereit und arbeitet sehr sorgfältig, um die Schule im bestem Zustand zu halten.

Alex, 9c und Efe, 9e


Wir stellen die Klasse 5a und die Klassenlehrerin vor

Die Klassenlehrerin Frau Dudek hatte vor den Sommerferien noch eine 10. Klasse, die den Abschluss geschafft hat. Der Unterschied von einer 10. Klasse auf eine 5. ist, dass alle Kinder sich neu kennenlernen müssen und die 10. Klasse sich schon lange kannte. Der Klassenraum der Klasse 5a ist im Pavillon und trägt die Raumnummer 058. Insgesamt sind 27 Kinder in der Klasse, davon sind 8 Mädchen und 19 Jungen.

Die Klasse kommt recht gut miteinander zurecht, aber es gibt manchmal kleine Streitereien auf dem Schulhof. Im Unterricht kann die Klasse sich größtenteils an die Regeln halten. Die Kinder kommen aus Deutschland, aus der Türkei und auch aus Polen. Es sind drei Religionen in der Klasse vertreten, nämlich katholisch, evangelisch und muslimisch. Die Klassenlehrerin unterrichtet in ihrer Klasse Politik, Erdkunde und Kunst. Die Klassenpaten heißen Lara und Fabienne.

Wir haben Frau Dudek gefragt, ob ihr der Unterricht mit der Klasse gefällt und sie sagte, dass es Spaß macht und dass Sie gerne in der Klasse unterrichtet. Sie kommt mit ihrer Klasse gut zurecht und ist mit der Klasse zufrieden.

Joy, 9a und Olivia, 9e


Neue Schule neues Glück

Und wieder hat ein neues Schuljahr begonnen, in dem wir die Neuzugänge herzlich an unserer Schule begrüßen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, der 5b einige Fragen zu stellen und wünschen viel Spaß beim Lesen.

Frau Suralski ist die Klassenlehrerin der 5b und unterrichtet Englisch und Politik. Dies passt gut, denn die 5b ist keine gewöhnliche Klasse. Sie ist eine bilinguale Klasse und das bedeutet, dass zum Beispiel Fächer wie Politik auf Englisch besprochen werden. In dieser Klassengemeinschaft wird auch häufig miteinander gelacht. Auslachen kommt für die Schüler und Schülerinnen aber gar nicht erst in Frage. Die Paten dieser Klasse sind Olivia, Sophie und Hakan. Sie freuen sich immer, wenn sie lieb und nett begrüßt werden. ,,Es ist schön mit dieser Klasse zusammen zu arbeiten", wie Frau Suralski kurz darauf erzählt. Sie haben alle ein Ziel: einen guten Realschulabschluss zu schaffen. Im Frühling nächsten Jahres (2019) steht bereits der erste Ausflug an. Und wohin soll´s gehen? Ahh, ins Theater. Na, dann wünschen wir euch natürlich viel Spaß und Freude.

Katharina, 9d

Neues Schuljahr - neue 5er!

Nach einigen Wochen Eingewöhnungszeit besuchten wir die 5c. Wir möchten sie euch kurz vorstellen:
• Schüler und Schülerinnen: 29
• Mädchen: 14
• Jungen: 15
• Raum: 060
• Klassenleitung: Frau Köhne
• Paten: Emily, Melike, Aileen und Timo
Bei unserem Besuch stellten wir den Schülerinnen und Schülern natürlich auch einige Fragen. Die - und die Antworten - möchten wir euch nicht vorenthalten!

Aus welchen Grundschulen kommt ihr?
• Grundschule Max und Moritz
• Grundschule Erik Nölting
• Grundschule Linden
• Grundschule Bruchfeld
• Grundschule Heggerfeld

Kanntet ihr euch schon vorher?
• Ja, wir haben uns schon beim Kennenlern-Nachmittag in der Schule gesehen.

Wie gefällt euch die Schule?
• Gut

Was gefällt euch am meisten hier?
• Kiosk
• Mensa
• großer Schulhof
• Bolzplatz
• Chemieraum
• Informatik
• Computerräume
• Die netten Lehrer

Dann haben wir auch eine Frage an Frau Köhne gestellt:
Wie war es für Sie, aus der Elternzeit zu kommen und direkt eine 5. Klasse zu übernehmen?
„Ich hab mich gefreut, da ich gerne untere Klassen unterrichte und es für mich in gewisser Weise auch ein Neustart war.“

Wir wünschen allen neuen 5ern eine schöne Schulzeit auf der RSG!

Laura-Marie, Nina und Aileen, 9b


Alle Jahre wieder!

Wie auch die letzten Jahre begrüßen wir dieses Jahr die neuen 5.- Klässler. Wir, Kathi und Anna-Lena aus der 9d, haben es uns erneut zur Aufgabe gemacht eine neue 5er-Klasse vorzustellen: die 5d! Wir haben uns Zeit genommen die Klasse 5d und ihre Klassenlehrerin Frau Müller zu interviewen.

- „Was gefällt euch an der Realschule Grünstraße?“
„Wir finden es toll, dass es hier an der Schule so viele AG‘s gibt. Außerdem gefällt es uns, dass die Schule so viele Räume hat, und dass man die Möglichkeit hat sich in den ersten beiden Pausen etwas am Kiosk zu kaufen oder auch in der Mittagspause in die Mensa gehen kann.“
- „Was mögt ihr an eurer Klassenlehrerin Frau Müller?“
„Wir finden, dass Frau Müller sehr nett ist und sie sich uns gegenüber fair verhält. Und besonders mögen wir an ihr, dass sie nicht streng ist, und dass man ihren Englischunterricht gut versteht.“
- „Und wie gefallen euch eure Paten?“
„Unsere Paten Kathi, Navina, Bennet und Dario sind sehr nett und helfen uns immer, wenn wir Hilfe brauchen.“

Wir hoffen, dass alle 5.-Klässler und deren Eltern hilfreiche Informationen aus unserem Text entnehmen konnten und wünschen allen eine frohe Adventszeit.

Anna-Lena, 9d und Katharina, 9d

 
Wer ist der beste Vorleser der Realschule Grünstraße?

Zunächst einmal ist es die beste Vorleserin, es ist nämlich ein Mädchen, und zwar Fiona aus der 6d. Beim Wettbewerb der Klassensieger aus den 6. Klassen überzeugte sie die Jury, in der 5 Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer saßen. Sie las aus dem Buch „Throne of Glass – Die Erwählte“ von Sarah J. Maas vor.

Der diesjährige Vorlesewettbewerb der Klassen 6 fand am 20.11.18 in der Aula statt. Die Klassensieger der sechsten Klassen (Helena, Philipp, Alvina, Finley und Fiona) präsentierten ihre vorbereiteten Buchvorstellungen und lasen außerdem aus einem unbekannten Buch vor. Im Publikum saßen die Mitschülerinnen und Mitschüler. Für Abwechslung zwischen den Lesungen sorgte Frau Lingemann mit einem musikalischen Mitmachprogramm. Als Preise bekamen die Klassensieger und die Schulsiegerin Buchgutscheine vom Förderverein.

Fiona vertritt die Schule beim Wettbewerb auf Kreisebene im Frühjahr nächsten Jahres. Wir drücken ihr die Daumen, dass sie auch dort weiterkommt.

Übrigens gibt es den Lesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels jetzt schon seit 60 Jahren und man kann bis zum Bundeswettbewerb kommen und Bundessieger im Lesen werden.

Heike Silz, Konrektorin und Mitglied der Jury

 

Bundesweiter Vorlesetag

Zum zweiten Mal in Folge nahm die RSG am 16.11.2018 mit dem gesamten 5. Jahrgang am bundesweiten Vorlesetag teil. Nicole, Wencke und Niclas aus dem Schülerbücherei-Team bereiteten extra etwas vor. Sie lasen nicht nur aus "Drachen zähmen leicht gemacht". Mit Fragen und Malvorlagen sorgten sie für zusätzlichen Spaß beim Zuhören.

Geöffnet ist unsere Schülerbücherei dienstags in der ersten und donnerstags in der zweiten großen Pause. Wir freuen uns auf euch!

 

Die RSG hört zu

Am 31.10.2018 nahm die Jahrgangsstufe 7 an einer szenischen Lesung der Buchreihe "Skulduggery Pleasant " in der Stadtbibliothek Hattingen teil.
Rainer Strecker, die Synchronstimme der Hörbücher des irischen Autors Derek Landy, las verschiedene Kapitel der Buchreihe "Skulduggery Pleasant " vor.

Mir hat gut gefallen, dass Rainer Strecker den einzelnen Charakteren des Buches verschiedene Stimmen verliehen hat. Das Buch handelt von dem Detektiv Skulduggery Pleasant. Er ist ein lebendes Skelett.
Gemeinsam mit der zweiten Hauptfigur Stefanie kämpft er gegen das Böse und  beschützt die Menschheit. Sie versuchen geheim zu halten, dass es magische Wesen und Zauberer gibt.

Die Lesung war lebhaft und anschaulich gestaltet. Nach der Lesung gab es noch eine Autogrammstunde mit Rainer Strecker.

Bericht: Emily, 7a

 
Interview mit unserer neuen Lehrerin Frau Flug

- Welche Fächer unterrichten Sie ?
"Ich unterrichte Französisch, Mathe, Biologie und Informatik."

- Wie fanden Sie Ihren Anfang an unserer Schule?
"Den Anfang fand ich lustig, aber auch anstrengend."

- Was wussten Sie schon über die Schule?
"Ich kannte die Schulleitung und ich wusste, dass es eine große Anzahl von Schülern gibt und dass es eine große Schule ist."

- Auf welchen Schulen waren Sie vorher?
"Ich war an einer Gesamtschule in Dortmund und an einer Dortmunder Realschule."

- Was sind Ihre Ziele an der Schule?
"Meine Ziele sind es, den Schülern den Spaß am Mathe- und Französischunterricht zu zeigen."

-Was hat Sie überzeugt, hier an die Realschule Grünstrasse zu kommen?
"Ich bin hier hergekommen, da Hattingen eine schöne Stadt ist."

- Hier noch eine Info: Auf dem Vertretungsplan ist das Kürzel von Frau Flug FLU.

Wir hoffen wir konnten euch gut über die neue Lehrerin Frau Flug informieren.

Interview: Alex, 9c und Efe, 9e

 

MINT-Kurs der Realschule Grünstraße besucht die WissensNacht Ruhr

Am 28. September 2018 besuchte eine MINT-Gruppe der Jahrgangsstufe 9 im Rahmen der WissensNacht Ruhr das Lehr- und Lernzentrum der Universitätsklinik Essen. Viele human-medizinische Themen wurden dort erklärt und praktisch veranschaulicht wie Erste-Hilfe-Maßnahmen am Kind, Ausstattung eines OP-Saales und Ablauf einer OP, Erkrankungen der Augen und Ohren und deren Behandlungsmöglichkeiten, Blutgruppen und Blutspende, der Einsatz von Stammzellen in der Medizin, Ausstattung und Medizintechnik in einem Rettungs-wagen …. Es war ein interessanter Unterrichtsgang zu ungewöhnlicher Uhrzeit!


MINT-Schüler „life“ bei einer Hand-OP  


„Knochen-OP“ unter ärztlicher Anleitung


Bestimmung der Blutgruppe und des Rhesusfaktors per Hand

 
Netzwerk aus Nervenzellen


Allen Eltern vielen Dank für die Unterstützung des Unterrichtsganges!


Grünstraße läuft durch`s Grüne

 ... und nicht nur da, sondern auch über Autoreifen und Heuballen, durch Schaum und Wasser und unter Strom.

Denn am Samstag, den 8. September nahmen drei ehemalige Schülerinnen, eine ehemalige Kollegin und drei Lehrerinnen (Corinna Stock, Jacqueline Lau, Corina Tsiokas) der Realschule Grünstraße am Fishermanˋs Friend Strong Man Run in Köln am Fühlinger See teil. Der 6 km Fun Run war für alle an diesem sonnigen Tag ein sportliches, aber vor allem sehr spaßiges Erlebnis. Die Hindernisse gestalteten das Laufen sehr abwechslungsreich und mit dem letzten Hindernis rutschten die Teilnehmerinnen über eine Wasserrutsche ins Ziel.

Obwohl das Ziel der Läuferinnen nicht das Treppchen war, sondern nur das gemeinsame Ankommen, erreichten sie als Gruppe eine Zeit, die unter dem Durchschnitt lag.

Das Laufteam um Frau Tsiokas fiebert bereits dem nächsten Event entgegen und würde sich natürlich freuen, wenn neben den „Ehemaligen“, die bereits ihre Zusage zum nächsten Lauf zugesichert haben, und einer Mutter, die ihr Interesse bekundet hat, auch Schülerinnen und Schüler, die derzeit die Realschule Grünstraße besuchen, mitlaufen würden.

Für das nächste Jahr sind 8 km beim Tough Mudder geplant (Teilnahme ab 14 Jahren) und noch in diesem Jahr steht am 31. Oktober der Wittener Abendlauf (5/10km) um die Kemnade an.