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Schülerinnen der RSG als Filmemacher

Vor den Sommerferien 2017 hatten 10 Schülerinnen der 9. Klassen die Gelegenheit an einem Filmworkshop teilzunehmen. Der Kontakt zu dem nrwision-Team wurde durch die Faire Metropole Ruhr zu unserer Schule hergestellt.

An zwei kompletten Tagen haben die Mädchen viel über das Drehen und Herstellen von Filmen gelernt. Mit beeindruckender Profiausstattung durften sie sich nach einer Einführung selbst ans Werk machen. Das Thema, das gewählt wurde, war Fairtrade in Hattingen. Eifrig wurde im Eine-Welt-Laden und im Bioladen gedreht. Außerdem wurden Passanten zu ihrer Meinung zu Fairtrade in der Innenstadt befragt. So entstand ein 7 minütiger Film über Hattingen.

https://www.nrwision.de/programm/sendungen/ansehen/unser-ort-hattingen.html

Anfang Februar wurden die 10 Schülerinnen dann zu einer Filmpremiere in das Kino Endstation im Bahnhof Langendreer eingeladen. Hier wurde nicht nur der Trailer der Fairen Metropole Ruhr gezeigt, sondern auch der Film der Realschule Grünstraße. Stolz nahmen die Schülerinnen den Applaus entgegen.

Einig sind sich die Mädchen darüber, dass sie gerne einen weiteren Filmworkshop machen würden, in dem es um kompliziertere Filmtechniken geht. Dieser Film soll sich dann auf Fairtrade und Nachhaltigkeit an unserer Schule konzentrieren.

 

Medienworkshop

Am 3.7.2017 haben einige Schülerinnen der 9. Klassen der RSG für zwei Tage an einem Medienworkshop der Landesanstalt für Medien LfM zu dem Thema „ Fairtrade“ in unserer Stadt teilgenommen. Organisiert und möglich gemacht wurde dieser Workshop durch das Netzwerk „Faire Metropole Ruhr“.
Ziel war es, dass die beteiligten Schülerinnen sich mit dem Medium Film auseinandersetzen und innerhalb von zwei Tagen eine Produktion fertig stellen. Dazu gehören natürlich die Themenschwerpunkte: Technik, Ton, Bearbeitung des Bildmaterials, Regie führen, Kameraführung, Texte auswählen, Texte sprechen.

Zuerst haben wir eine Einführung in die Kamera und Tontechnik bekommen, damit wir später zum Thema Fairtrade in Hattingen filmen konnten. Zudem haben wir in verschiedenen Läden angefragt, ob dort kurze Dreharbeiten möglich sind.

In drei verschiedenen Kleingruppen sind wir dann los gezogen: Die erste Gruppe ging in den Bioladen „Kraftvoll“ in Hattingen, die zweite Gruppe in den Eine Welt Laden „El Camino“ und die letzte Gruppe in die Fußgängerzone, um dort die Bürger der Stadt  zu interviewen.

Am nächsten Tag haben wir mit den Schnittarbeiten begonnen. Durch die Hilfe von Eike, einem freien Journalisten und Roland, einem Mediengestalter konnten wir diese größtenteils selbstständig durchführen, da die beiden uns erklärt haben, wie man mit dem Schnittprogramm umgeht, wie man Musik hinterlegt und Filmausschnitte verkürzt bzw. verlängert.
Der Workshop selber hat uns großen Spaß gemacht. Wir haben viel gelacht und viel gelernt. Wir mussten

  • ·       Texte auswendig lernen und deutlich sprechen, manchmal viele Male nacheinander
  • ·        wildfremde Menschen dazu überreden, uns ein Interview zu geben – das war nicht immer einfach
  • ·        lernen mit der Kamera und mit der Technik umzugehen
  • ·        … und vieles mehr… und wir würden das jederzeit noch einmal machen und vertiefen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Misereor, https://www.misereor.de/mitmachen/schule-und-unterricht/partnerschulen/

 

 

10. Misereor-Partnerschule

Seit September 2015 ist die Realschule Grünstraße Partnerschule von Misereor.
Aus dem Engagement im Underground Kiosk entstand die Idee noch mehr Gutes bewirken zu wollen. So wurden im vergangenen Schuljahr die SV, die Schulkonferenz und weitere Akteure davon überzeugt, dass eine Partnerschaft mit dem Hilfswerk für beide Seiten von Nutzen sein könnte.

Gemeinsam einen Beitrag leisten zu einer gerechteren und friedlicheren Welt: Das ist das Fundament der Partnerschaft zwischen der Realschule Grünstraße, Hattingen, und MISEREOR. Sie entstand aus der Umsetzung der Idee, in der Schule nur Fairtrade-Produkte zu verkaufen. Dadurch kam eine Verbindung mit MISEREOR zustande, die hiermit nach beiderseitigem Wunsch als offizielle Partnerschaft zwischen der Realschule Grünstraße und MISEREOR beurkundet wird.

Wir sind damit die 10. Partnerschule von Misereor bundesweit und wollen uns im Sinne unserer Leitidee „Verantwortung übernehmen“ einsetzen.Die Realschule Grünstraße wird als Partnerschule Impulse von MISEREOR für Unterricht und Schulleben aufgreifen und Solidaritätsaktionen mit Schülern und Schülerinnen, Lehrern und Lehrerinnen sowie Eltern gestalten.
Derzeit sind Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10, sowie Frau Koberg und Frau Feldhoff-Künstler für den Underground Kiosk verantwortlich.

 

Schutzengel beschert Tagesausflug ins Phantasialand

Die Provinzial-Versicherung hat einen Wettbewerb für Schüler ausgeschrieben. Das Thema: Schutzengel. Ausgeschrieben wurde dieser Wettbewerb, der sich an Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 18 Jahren richtete, zum ersten Mal.

Daran beteiligt haben sich auch zwei Schüler der Klasse 7c, indem sie das Thema "Schutzengel" kreativ in einem Stop-Motion Film präsentierten. Dieser Film, der mit dem iPad erstellt wurde, begeisterte die Jury sehr. Der Film wurde - wie bei einer Art "Daumenkino" - aus mehreren Einzelfotos zusammengestellt. Die Hauptfiguren wurden aus Knete geformt und die Kulisse wurde ebenfalls selbst erstellt. Zwar sei der Film erstaunlich kurz gewesen, so eines der Jury-Mitglieder bei der Preisverleihung, doch genau darin sei das Tolle in dem Beitrag gewesen. Er bringt kurz und knapp die Thematik "Schutzengel" näher und die Schüler begeisterten dabei durch ihre Kreativität, die sie in Verbindung mit dem iPad bewiesen haben.

Mit einer Schutzengel-Skulptur hat eine Klasse in Münster den ersten Platz bei der Verleihung des "Schutzengel-Awards" belegt. Die Klasse gestaltete den Schutzengel so groß, dass er bemalt werden konnte. Auch gab es einen Einwurfschlitz, in den Passanten in Münster die Gelegenheit hatten, ihrem Schutzengel eine persönliche Nachricht zukommen zu lassen.

Am Freitag, den 20.02.2015 wurden die "Schutzengel-Awards" in der Aula der Marienschule in Münster verliehen. Der rote Teppich war ausgerollt, es standen kühle Getränke sowie kalte und warme Speisen zur Verfügung. Mitnehmen durften die beiden Jungen aus der Klasse 7c, die mit ihren Familien angereist waren, am Ende des Abends nicht nur einen Award in Form eines Sternes und eine riesige Urkunde, auf denen der 3. Platz gut sichtbar vermerkt ist, sondern auch einen Gutschein für einen Tagesausflug nach Köln für die gesamte Klasse.

Diese hat sich bei der strahlenden Verkündung der beiden am darauf folgenden Montag besonders gefreut und so geht es nun in die nähere Planung mit der Provinzial Versicherung. Wunsch der Klasse und der beiden Sieger ist es, gemeinsam einen Tag im Phantasialand zu verbringen.
Wir bedanken uns bereits heute für einen sicherlich spannenden Tag dort.

Herzlichen Glückwunsch den beiden Jungen und ein großes Danke an die Kunstlehrerin Frau Dudek, die diesen schönen Beitrag gemeinsam mit den beiden überhaupt erst eingereicht hat!

 

Realschüler gedenken der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz

Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen der Realschule Grünstraße haben am 27. Januar 2015 an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz vor 70 Jahren erinnert, indem sie am Gedenkstein auf dem Synagogenplatz Blumen und Kerzen niedergelegt haben. Die Idee der Gedenkfeier ist im Politik- und Religionsunterrricht entstanden und soll zu verantwortungsvollem Handeln und Stellung beziehen in der Gegenwart mahnen.

 

Realschule Grünstraße engagiert sich für Tierpark Tiere

Mit Projekten rund um die Bienenwelten startete 2012 die Bildungskooperative zwischen dem Bochumer Tierpark und der Realschule Grünstraße. Eine Schülergruppe baute dort "Insektenhotels", während eine weitere Gruppe eine Kräuterspirale auf der Bienenwiese erstellte und eine dritte Gruppe ein Gerät zur Erläuterung des "Bienentanzes" konstruierte. 2013 wurde die Kooperation in einem Kooperationsvertrag offiziell besiegelt. Beim Aktionstag rund um das Thema Bienen und Imkerei am 06. Juli 2014 gaben Schülerinnen und Schüler des MINT-Zweiges der Realschule Grünstraße Anleitungen und Hilfestellung beim Bau von "Bienenhotels".

Die gute Zusammenarbeit zwischen dem Tierpark Bochum und der Realschule Grünstraße beinhaltete auch eine Patenschaft für den Diskusfisch und die Sumpfschildkröte, die eine MINT-Gruppe unter Leitung von Frau Nockemann übernommen hatte.

Im außerschulischen Lernort "Tierpark Bochum" gelingt es immer wieder Schülerinnen und Schüler der Realschule Grünstraße mit praxisnahen Projekten für die Belange des Umwelt-, Natur-, Tier- und Artenschutzes zu begeistern.

 

Realschule Grünstraße gewinnt Dr.-Otto-Ruer-Preis

Otto Ruer, Spross einer jüdischen Arztfamilie war von 1925 bis 1933 Oberbürgermeister in Bochum. Die Nazis diffamierten ihn und trieben ihn in den Selbstmord.

Thema des nach ihm benannten Wettbewerbs war "Jüdisches Leben heute". Der Wettbewerb soll junge Menschen anregen, sich mit dem Judentum zu befassen. Den ersten Platz sicherte sich 2014 die Realschule Grünstraße, ebenso wie den vierten und fünften Patz. Zukünftig soll der Wettbewerb alle zwei Jahre stattfinden.

 

Auf dem Weg zur richtigen Ausbildung

Ihre Eignung für verschiedene Ausbildungsberufe konnten die Zehntklässler der Realschule Grünstraße im November 2014 auf einem MINT-Parcours in ihrer Aula testen.

An verschiedenen Versuchsstationen konnten die Schülerinnen und Schüler, ausgestattet mit einem Laufzettel an den einzelnen Tischen aktiv werden. Um Schnelligkeit ging es z. B. bei einer Holzkonstruktion mit einem roten und blauen Hölzchen auf der Ober- und Unterseite. Dabei mussten Muttern von Hand gelöst und getauscht werden. Aber auch Gründlichkeit war an einigen Stationen gefragt. Drähte in elektronischen Schaltungen mussten korrekt verbunden werde. Ein Zaun aus Holzstäbchen musste ohne zu kleben erbaut werden, Drähte sollten zu kunstvollen Klammern gebogen werden.

Am Ende sollten die Jungendlichen Erfahrungen gesammelt haben, in welche Berufsrichtung es gehen könnte.

 

Engel der Kulturen, ein Projekt zum Frieden zwischen den Religionen

Die Symbole Halbmond, Stern und Kreuz repräsentieren den Islam, das Juden- sowie das Christentum und bilden die Gestalt eines Engels.

Im Rahmen des Projektes Engel der Kulturen für mehr Gemeinschaft in unserer Stadt traten die Schülerinnen und Schüler der Realschule Grünstraße am 21.04.2014 gemeinsam mit einem jüdischen Chor am Platz der alten Synagoge auf, sangen, tanzten und spielten Theater. Das Thema dieses Tages war für die Realschüler Thema eines ganzen Jahres und "hat die Schüler berührt",  sagt Musiklehrerin Elke Lingemann. In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv haben die Hattinger Realschüler jüdisches Leben im Stadtgebiet erkundet, ein Lichterfest gefeiert, an die November-Pogrome erinnert und jüdisches Leben präsentiert.