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Modelle im naturwissenschaftlichen Unterricht
 
Schülerinnen und Schüler der Realschule Grünstraße haben im naturwissenschaftlichen Unterricht bei Frau Akdeniz Modelle zu verschiedenen Unterrichtsthemen angefertigt.
 
Im Biologieunterricht der Klasse 6c entstanden Modelle zum Skelett des Menschen im Rahmen des Themas "Gesundheitsbewusstes Leben".
 
 
 
 
Im Physikunterricht der Klasse 6b wurden Modelle zum Thema "Der Traum vom Fliegen" erstellt.
 
 
 
 
Die Klasse 8a hat im Physikunterricht Modelle unseres Sonnensystems gebaut.
 
 
 
 
Ralf Kapschack zu Besuch an der RSG
 
Am Mittwoch, den 09.10.2019, war der Bundestagsabgeordnete Ralf Kapschack zu Besuch in der Klasse 10d der Realschule Grünstraße. Die Schülerinnen und Schüler besichtigten während ihrer Klassenfahrt zur Gedenkstätte Ravensbrück im September diesen Jahres auch den Bundestag in Berlin und erhielten bereits vor Ort die Möglichkeit zu einem Gespräch mit Herrn Phillip Jung, einem Mitarbeiter von Herrn MdB Kapschack. Da Herr Kapschack zu diesem Zeitpunkt nicht an dem Gespräch teilnehmen konnte, besuchte er uns in der Realschule Grünstraße, um selbst mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen und sich ihren Fragen zu stellen. Die Schülerinnen und Schüler nutzen die Gelegenheit, um Herrn Kapschack sehr vielfältig zu seinem Werdegang, seinen politischen Zielen, dem Politikerleben in Berlin sowie den Regelungen und Vorgehensweisen im Bundestag zu befragen.
 

Wir danken Herrn Kapschack für dieses informative und gelungene Gespräch und freuen uns, dass er jungen Menschen die Möglichkeit geboten hat, hinter die Kulissen eines Politikerlebens gucken zu dürfen.


 

 

Crashkurs an der RSG

Am 08.10.2019 fand in der Aula der Realschule Grünstraße der „Crashkurs NRW“ statt, an dem die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der Realschule teilnahmen. Die Veranstaltung wird von der Polizei NRW durchgeführt, um die Jugendlichen und baldigen Autofahrer für ein verantwortungsvolles Miteinander im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Die Schülerinnen und Schüler erfahren durch die Erlebnisberichte der Ersthelfer, wie diese reale Unfallsituationen, die Versorgung und Betreuung von Unfallopfern erlebt haben. Die Schilderungen der Polizisten, Feuerwehrleute, Rettungssanitäter und des Notarztes verdeutlichten sehr eindrücklich, welche Folgen ein kurzer Blick auf das Handy, zu hohe Geschwindigkeit, ein achtloser Umgang mit Alkohol oder das Nichtanlegen eines Sicherheitsgurtes haben können.
 

Neike, Klasse 10d:
"Ich fand den Crashkurs sehr informativ und bewegend. Es wurden mehrere Autounfälle mit verschiedenen Ursachen dargestellt. Außerdem wurden Bilder vom Unfallort gezeigt. Die Polizisten und Rettungskräfte, die damals an dem Fall gearbeitet haben und an der Unfallstelle waren, haben uns ihre Eindrücke und ihre Sicht erzählt. Ich finde es total wichtig, uns als zukünftige Autofahrer aufzuklären, was Alkohol, Drogen und Handynutzung am Steuer auslösen können. Man gefährdet nicht nur sein eigenes Leben.“

Wir danken den ReferentInnen und Mitarbeitern des Crashkursteams und unserer Technik AG für eine gelungene und intensive Veranstaltung.

 

Feierstunde, Schulfest und Ehemaligentreffen

Unter dem Motto "Come together, have fun - 60 Jahre Realschule Grünstraße" wurde am Samstag, dem 27.09.2019 gefeiert. Im Anschluss an eine Feierstunde mit Vertretern des Schulträgers, der Schulpflegschaft, der SV, ehemaligen Schülerinnen und Schülern, aktuellen und ehemaligen Lehrerinnen und Lehrern traf sich die Schulgemeinde mit der Nachbarschaft anlässlich des 60jährigen Bestehens zu einem Schulfest.
 
 
Ab ca. 19.00 Uhr kamen weit über fünfhundert Ehemalige, teilweise von weit her angereist, um Erinnerungen an Ihre Schulzeit, Klassenfahrten und Abschlussfeiern auszutauschen. Alle Altersgruppen waren vertreten. Wie eng verbunden sich viele Ehemalige mit der Realschule Grünstraße fühlen, zeigt das folgende Lied:
 
 
 
Einschulungsfeier
 
Mit einem bunten Rahmenprogramm wurden 118 Fünftklässler mit ihren Eltern am Mittwoch, dem 28.08.2019 um 11.00 Uhr in der Aula der Realschule Grünstraße begrüßt. Die Band-AG sorgte für die musikalische Unterhaltung und bevor die neuen Schülerinnen und Schüler von ihren neuen Klassenlehrerinnen in ihre neuen Klassenräume geführt wurden, erhielten alle eine Schültüte mit nützlichen Tipps, die die Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs gebastelt haben.
 
 

Kennenlernnachmittag

Am 25.06.2019 fand an der Realschule Grünstraße der Kennenlernnachmittag der neuen 5. Klassen statt. Im Eingangsbereich der RSG fanden sich ca. 160 Eltern und Schüler ein. Da am 17.06.2019 auf dem Auladach ein Feuer ausgebrochen war, wurde die Feier in den Eingangsbereich verlegt.

Um 15.00 Uhr sang der Schulchor unter Leitung von Frau Lingemann das Lied "Ein Traum wird war" aus dem Film Aladdin. Zusammen mit den neuen Fünftklässlern tanzte der Chor einen Line Dance. Die Erprobungsstufenleitung Frau Stecken stellte sich vor und las die Namen der verschiedenen Schüler für jede Klasse vor. Die Schülerinnen und Schüler gingen mit ihren Klassenleitungen  und Co-Klassenleitungen in ihre zukünftigen Klassenräume. Außerdem stellten sich die Paten den jeweiligen Klassen vor. Die Schülerinnen und Schüler machten sich  Namensschilder und bekamen alle einen Luftballon. Für den Start an der Realschule Grünstraße nach den Sommerferien gab es einen Elternbrief mit Informationen. Die Eltern wurden vom Förderverein mit Kaffee und Kuchen versorgt.

Frau Scholten informierte die Eltern der Schülerinnen und Schüler der iPad-Klassen. Am ersten Elternabend am 09.09.2019 findet eine weitere Beratung statt. Noch offene Fragen zur Anschaffung der schülereigenen Geräte können dann geklärt werden.

Nach dem Kennenlernnachmittag sahen sich die neuen Fünftklässler mit ihren Eltern die Schule an. Wir interviewten ein paar Schüler und fragten, wie sie die Schule und den Kennenlernnachmittag fanden.
"Die Schule ist ziemlich groß und hat viele coole Räume."
"Ich fand den Kennenlernnachmittag gut. Es war ziemlich aufregend."

Wir freuen uns schon auf die neuen Schülerinnen und Schüler der Realschule Grünstraße.

 

Klassenfahrt der Jahrgangsstufe 10 in die Gedenkstätte Ravensbrück - Über die Be­deutung der unmittelbaren Begegnung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit

Ein Blick in den Lehrplan von Herrn Heilinger

Shoah und Wertevermittlung zusammen denken

Avraham Rocheli aus Israel, einer der Leiter des Deutsch-Israelischen Gewerkschaftsseminars im Jahre 2016, betont: "Der Klassenraum ist der Raum, um gegen Rassismus und für Demokratie anhand von Dilemmatasituationen zu unterrichten. Lehrer/innen tragen dazu bei, dass ihre Schüler/innen zu Bürger/innen erzogen werden." Demnach ist es von herausragender Bedeutung, dass Schüler/innen im schulischen Kontext eine Wertever­mittlung erfahren, die es ihnen ermöglicht, an politischen Prozessen zu partizipieren und für eine offene, freie und tolerante Gesellschaft einzustehen. Diese Werte können aber keine beliebigen Werte sein, zwischen denen man wählen kann (z.B.: ich bin für oder ge­gen Antisemitismus/Rassismus/Intoleranz…), und sie müssen sich im schulischen Mitein­ander wiederfinden lassen.

Die Auseinandersetzung mit der Shoah kann hierbei helfen, denn sie zeigt auf, was pas­sieren kann, wenn die eigenen Werte zu Hüllen ihrer selbst verkommen. Es empfiehlt sich, sich nicht nur das Ergebnis der Shoah vor Augen zu halten (6 Millionen ermordete Jüdin­nen und Juden), sondern auch den gesellschaftspolitischen Kontext jener Zeit, der erst zu dieser größten menschlichen Katastrophe führen konnte. Denn die Shoa stand nicht am Beginn der Verfolgung, sondern an ihrem Ende.

Welche Lehren können wir ziehen?

Die Losung, "dass Auschwitz nie wieder sei", lässt sich nur umsetzen, wenn uns bewusst ist, dass u.a. eine politische Kultur des Mitläufer/innentums eine solche Katastrophe erst möglich gemacht hat. Eine solche Kultur ist auch heute wieder spürbar. Dies fällt insbesondere auf, wenn man sich die aktuelle, zum Teil fremdenfeindliche Berichterstat­tung in den Medien, die Forderung der Politiker/innen nach Einschränkung bis Abschaf­fung des Asylrechts und die immer umfangreichere Ausmaße annehmende Artikulation von grotesken Forderungen („erneute Eröffnung von Konzentrationslagern“), die fälschli­cherweise von vielen als freie Meinungsäußerung verstanden wird, im Internet betrachtet. Wer die Lehren aus dem Holocaust verstanden hat, kann solchen Forderungen nicht zu­stimmen und nur seine Stimme lautstark dagegen erheben.

Welche Handlungen lassen sich ableiten?

Pädagogen/innen sind mit dafür verantwort­lich, dass Schüler/innen aus der Vergangen­heit den Schluss ableiten, dass es sich tagtäg­lich lohnt, für eine offene und tolerante Gesell­schaft zu kämpfen. Die Besichtigung von Konzentrationslagern oder gar Gespräche mit Zeitzeug/innen oder deren Verwandten sind hierbei hilfreich. Eine intensive Vorbereitung ist dabei unerlässlich. Sie verschafft allen Teilnehmenden Sicherheit und hilft dabei, das Gesehene und Gehörte besser zu verarbeiten und einzuordnen. Gleiches gilt für die Nachbereitung – die gesammelten Eindrücke müssen hinreichend verarbeitet werden.

Gerade in diesen so schwierigen politischen Zeiten sollten wir Pädagog/innen uns dieses Themas vermehrt wieder annehmen. Die Shoah kann nicht nur im Geschichts- und Politik- bzw. Sozialwissenschaftsunterricht, sondern auch im Kunst-, Sprach-, Religions-, Philoso­phie- und Musikunterricht vermittelt werden. Hierfür existieren genug didaktisch gut aufbe­reitete Materialien. Auch Marlis Tepe, Vorsitzende der GEW und mehrmalige Leiterin von GEW-Delegationen beim gemeinsamen Holocaust-Gedenken internationaler Bildungsge­werkschaften in Krakau und Auschwitz, plädiert für einen verstärkten Einsatz der Lehrkräf­te auf diesem Gebiet: "Insbesondere unsere Geschichte verpflichtet uns zur Humanität. Wir stellen uns der Aufgabe, jede Form von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intole­ranz zu ächten und zu bekämpfen."

Gedenkstätten als Orte des Lernens und Begreifens

Gedenkstätten sind immer auch Orte des Lernens und Begreifens. An den Orten der Ver­brechen stellt sich die Frage "Wie konnte es dazu kommen?" besonders eindringlich. Die Bereiche Gedenken - Mahnen - Forschen und Lernen sollen die Fahrt dabei inhaltlich tra­gen. Das Nie-Wieder setzt zum einen das Nie-Vergessen voraus, muss aber auch insofern in unsere Gegenwart hineinreichen, dass wir bereit sein müssen, jede Entwicklung, die eine Ausgrenzung beinhaltet, zu bekämpfen. Die Schüler in diesem Sinne zu sensibilisie­ren und stark zu machen, ist eines der Kernziele der Klassenfahrt und ist somit ein we­sentlicher Aspekt unserer Erziehungs- und Bildungsarbeit. Bedingt durch den mit der zeitli­chen Entfernung immer geringer werdenden persönlichen Bezug der Schüler zur NS-Zeit, halten wir es für sinnvoll, neben der kognitiven Annäherung an die Zeit auch das Einfühlen in Einzelschicksale zu ermöglichen, um durch diese Form der Empathie das Verständnis der Schüler für die historischen Entwicklungen zu fördern und so auch bis in die Gegen­wart zu wirken. Daher ist es wichtig, zu erkennen, dass Mitgefühl für die Opfer des Holo­caust nicht verordnet werden kann, sondern dass Gedenken eine Form von Offenheit und Empathie braucht und dass die reale Begegnung mit dem Ort somit die Voraussetzung ist, um den Erkenntnisprozess in Gang zu bringen.

Gesprächsrunden der Schülerinnen und Schüler mit Überlebenden vor Ort sind Highlights im Erleben von Geschichte. Es gilt, dieses Privileg zu nutzen, so lange dies noch möglich ist. Eine Klassenfahrt an diesen Ort soll Jugendliche für den Gedanken sensibilisieren, dass Erinnerungsarbeit zukunftsorientiert geleistet werden kann und muss. Das Sammeln von authentischen Erfahrungen "vor Ort" ist in zweierlei Hinsicht nachhaltig: Die Begegnung in einer Gedenkstätte bietet einen authentischen Raum für die ganz konkrete Auseinander­setzung mit Fragen einer gesellschaftlichen, "deutschen" Schuld und der persönlichen Verantwortung. Zum anderen lernen sich die Jugendlichen in Alltagskontexten kennen. Diese Form der Begegnung, gleichsam frei von historischen Emotionen, ermöglicht eine andere Art der Realisierung der politischen Mitverantwortung. Zudem eröffnet sich gerade für die "Nach-Wende-Kinder" eine besondere Chance des Zusammenwachsens innerhalb Europas. Die Jugendlichen machen persönliche Erfahrungen im respektvollen Umgang mit anderen Kulturen. Die Klassenfahrt an einen solchen Ort bietet vielschichtige und vielseiti­ge Kommunikationsmöglichkeiten und persönliche Begegnungen, die den Abbau von Vor­urteilen und Ausgrenzungen aller Art zum Ziel haben. Auch aus theologischer Sichtweise bietet sich die Möglichkeit, den Ort vor dem Hintergrund der Theodizee-Frage zu sehen. Schüler stellen immer wieder die Frage "Wo war Gott im Nationalsozialismus?" Von der Beantwortung dieser Frage, gerade auch heute, hängt damit auch unsere Möglichkeit ab, Schülern Perspektiven aufzuzeigen, die ihr weiteres Handeln beeinflussen.

Die Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück – ein Ort des Lebens und Lernens

Seit 2002 ist die Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück ein lebendiger Teil der pädagogischen Praxis im Rahmen der Gedenkstätte geworden. Das Team der Päd­agogischen Dienste hat Angebote entwickelt, die über den herkömmlichen Tages- bzw. Halbtagesbesuch einer Gedenkstätte mit Führung und Projektarbeit weit hinausgehen. Jugendherberge und Gedenkstätte bilden somit eine Einheit, die der pädagogischen Arbeit entgegenkommt.

Auf dem Weg der Realisierung gab es durchaus kritische Fragen, ob denn ausgerechnet die ehemaligen Aufseherinnen-Häuser, dann der Offiziere der sowjetischen Armee und de­ren Familien, der geeignete Ort für eine Jugendherberge und Internationale Jugendbegeg­nungsstätte seien. Doch die Praxis der vergangenen Jahre hat die meisten Skeptiker und Zweifler überzeugt. Trotzdem – so lehrt jeder Besuch mit anderen Schülerinnen und Schülern aufs Neue – wird diese Frage immer wieder diskutiert. Dabei ist der Gedanke, die Häuser mit Inhalten und Atmosphäre zu füllen, die sich markant von dem Ungeist des Nationalsozialismus unterscheiden, deutlich zu erkennen.

Beeindruckend ist die wachsende Zahl der wiederkehrenden Gruppen. Lehrerinnen und Lehrer, die mit dem Angebot der Jugendherberge und der Pädagogischen Dienste zufrie­den sind, kommen immer wieder gerne mit neuen Gruppen. Hier ist es für beide –Jugend­herberge und Pädagogische Dienste der Gedenkstätte – Bestätigung und Ansporn, die er­reichte Betreuungsqualität zuhalten und, wo möglich, noch zu steigern.

Seit der Eröffnung der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück hat sich das pädagogische Profil der Gedenkstätte stetig weiter entwickelt. Zu verschiedenen Formaten der Gedenkstättenführungen für den Tagesbesuch sind unterschiedliche Mehrtages-Ange­bote hinzugekommen, die von vielen Schulen – insbesondere natürlich aus den angren­zenden Bundesländern – genutzt werden. Dabei hat sich der Radius im Laufe der Jahre deutlich erweitert. Ein mehrtägiger Aufenthalt ‚lohnt sich’ nun auch für Besucher und Besu­cherinnen aus weiter entfernten Bundesländern. Der weite Weg wird aufgewogen durch die Möglichkeit zur intensiveren Arbeit. Für ‚Fernreisende’ besticht die relative Nähe zu Berlin.

2007 konnte ich im Rahmen einer Klassenfahrt mit einer 10. Klasse die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück besuchen. Dass sich für uns vor Ort die Möglichkeit ergab, mit einer Überlebenden ins Gespräch zu kommen, war für uns Lehrende, aber vor allem für die Schülerinnen und Schüler ein ganz besonderes „Erlebnis“, erfuhren wir doch aus erster Hand, aus unmittelbarer Erfahrung heraus erzählt, von den unvorstellbaren Schrecken und Gräueltaten des nationalsozialistischen Regimes.

Ich freue mich, dass ich im kommenden Schuljahr 2019/2020 bereits zum sechsten Mal die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück im Rahmen einer 10er-Klassenfahrt besuchen werde.

Es sei an dieser Stelle noch einmal betont, dass gerade für Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen, für die sich bis Ende der 1990er Jahre mit der Nähe zur damaligen Bundeshauptstadt Bonn die Möglich­keit eines Tagesausflugs in das politische Zentrum des Landes bot, hier außerdem die Chan­ce besteht, innerhalb einer Klassenfahrtswoche den Deutschen Bundestag – möglichst auf Einla­dung des Hattinger Wahlkreisabgeordneten - zu besuchen. Sicherlich - ein unbedingtes „Muss“ im Rahmen einer politisch-emanzipatorischen Erziehung.

Literatur:
- Meier, Melanie: Über die Aktualität von Gedenkstättenfahrten – Lehren über den Holocaust. In : nds, 01/2016, S. 31, Düsseldorf 2016.
- Wefing, Heinrich: 70 Jahre nach Auschwitz – Neues Erinnern. In: DIE ZEIT 05/2015, S. 57, Hamburg 2015.
- Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten (Hrsg.): 10 Jahre Jugendherberge Ravensbrück – Internationale Jugendbegegnungsstätte. S. 18 – 20. Oranienburg 2012.
- Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Kernlehrplan für die Realschule in Nordrhein-Westfalen – POLITIK. Düsseldorf 2011.
- https://www.gymnasium-neuruppin.de